Trainer von BW Dingden verlängern um zwei Jahre

Trainer Dirk Juch (r.), hier im Gespräch mit Georg Wolberg, wird auch in den kommenden zwei Jahren sportlich das Sagen bei BW Dingden haben.
Trainer Dirk Juch (r.), hier im Gespräch mit Georg Wolberg, wird auch in den kommenden zwei Jahren sportlich das Sagen bei BW Dingden haben.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
In den kommenden zwei Jahren soll sich auf den Trainerstühlen nichts tun: BW Dingden hat mit seinen Fußball-Übungsleitern die Verräge verlängert.

Hamminkeln..  Vor dem Rückrundenstart in der Fußball-Kreisliga A, für BW Dingden gleichzeitig das Derby am Sonntag zu Hause gegen GW Lankern, hat man am Mumbecker Buch in den Trainerfragen Nägel mit Köpfen gemacht. Für die erste Mannschaft haben Dirk Juch und „Co“ Leo Beckmann sowie für die B-Liga-Reserve Markus Rambach gleich für zwei weitere Jahre zugesagt. Mindestens noch eine weitere Saison wird Mario Rottstegge die „Dritte“ coachen.

„Wir haben vom Vorstand aus dieses Angebot gemacht, weil wir uns derzeit keine bessere Konstellation für Blau-Weißen Dingden vorstellen können“, erläutert Christian Holz, Fußball-Obmann der Blau-Weißen. Der Klub sei mit der Arbeit der Trainer sehr zufrieden. Der Umbruch mit jungen Spielern aus den eigenen Reihen laufe, der Kontakt mit A-Jugend-Trainer Markus Weidemann und der Jugendabteilung sei gut.„Im Gegensatz zu früher, wo es hier noch viel mehr Eigenbrötelei gab, wächst jetzt etwas zusammen“, so Holz. Die Kommunikation sei viel besser geworden, es mache richtig Spaß. „Auf lange Sicht könnte dieser Schritt zurück in die A-Liga für den Verein sehr gut gewesen sein.“

Der Obmann macht aber auch keinen Hehl daraus, lieber früher als später wieder auf Bezirksebene mitmischen zu wollen. „In ein, zwei Jahren wollen wir wieder oben angreifen. Aber dafür gibt es keinen Druck“, sagt Holz. „Die Mannschaft muss sich noch weiter entwickeln, junge Talente integriert werden und für einen Aufstieg muss immer alles passen.“

Dingden ist ein „Glücksfall“

Die Blumen seitens des Vorstandes reicht Dirk Juch gerne zurück. „Es ist zwar blöd, wie es damals für Sven Westhus gelaufen ist, aber für mich ist Dingden ein Glücksfall“, so der 48-Jährige. „Der Leo, der mir als Co-Trainer und Mensch sehr wichtig ist, und ich hatten hier trotz des Bezirksliga-Abstieges immer Rückendeckung.“

Obwohl die Blau-Weißen in der A-Liga noch im Abstiegskampf stecken, guckt auch Juch schon ein wenig nach vorne – und dann lieber nach oben. „Ein Verein mit diesen Gegebenheiten gehört auf lange Sicht nicht in die Kreisliga. Unser Ziel ist es, sportlich wieder die Nummer eins der Region zu werden“, sagt der Trainer. „Allerdings würden wir uns einen Aufstieg nicht erkaufen. Vielleicht stößt noch der ein oder andere Neue dazu, aber insgesamt setzen wir auf den eigenen Nachwuchs.“ Doch nur mit ganz jungen Spielern, die gerade aus der Jugend kommen, sei es kaum möglich, ganz oben mitzuspielen, so Holz.

Zur Person Dirk Juch

Seine Funktion als Sportlicher Leiter, die für ihn im Sommer quasi neu geschaffen wurde, sieht Dirk Juch noch eher im Anfangsstadium. „Ich musste hier ja erst einmal alle Leute richtig kennen lernen und zudem eine neue Mannschaft aufbauen“, so der Coach. „Alle Trainer hier sind zwar ehrgeizig, aber auch ehrenamtlich tätig. Da muss man in seiner Vorgehensweise gerade als Neuling im Verein schon sehr sensibel vorgehen, um niemanden direkt vor den Kopf zu stoßen“, sagt Juch. Wichtig seien eine gute Kommunikation und „dass alle für den Verein an einem Strang ziehen“.

Das soll mit den jüngsten Personalentscheidungen am Mumbecker Bach mindestens für die nächsten zwei Jahre gesichert sein.