Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Fußball-Oberliga

SVS-Situation zehrt an des Trainers Nerven

12.10.2012 | 17:54 Uhr
SVS-Situation zehrt an des Trainers Nerven
Traf in dieser Saison bisher erst einmal für den SVS ins Schwarze: Nassirou Ouro-Akpo.Foto: Franz Meinert

Schermbeck. Die augenblickliche Situation ist Martin Stroetzel ein Gräuel. „Mir fehlen Siege, diese Niederlagen zehren richtig an den Nerven. Daran habe ich schwer zu knacken“, räumt der Trainer des Fußball-Oberligisten SV Schermbeck freimütig ein.

Den zwei Erfolgserlebnissen in der Liga stehen vier Niederlagen gegenüber – zuletzt die 0:5-Klatsche in Lippstadt. „Wir müssen jetzt einfach schnell den Dreh bekommen“, fordert der 47-Jährige. Als Tabellen-15. liegt sein SVS nicht wirklich im ruhigen Fahrwasser, im Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen gegen den ebenfalls acht Punkte aufweisenden TuS Heven 09 (13.) steigt mal wieder eine richtungsweisende Partie.

Wird aus der angespannten Situation nun Abstiegskampf pur oder verabschieden sich die Schermbecker ins Mittelfeld der Tabelle? Letzteres hofft natürlich Martin Stroetzel, auch wenn die Ansprüche vor der Saison eigentlich höher angelegt waren. „Aber nach oben geht gar nichts mehr für uns, das ist definitiv so“, erläutert der Coach. Dazu habe die Elf in den zurückliegenden ersten acht Spielen „einfach zu viel versemmelt“.

Mit ein Grund dafür war die Flaute im vorderen Bereich, oft stand Martin Stroetzel nicht ein gelernter Stürmer zur Verfügung. Mit Alexander Frost – er muss sich wegen einer leichten Bänderdehnung einem letzten Test beim Warmlaufen am Sonntag unterziehen – und Nassirou Ouro-Akpo sind es nun wieder zwei gelernte Offensivkräfte. Doch der eine (Frost) kommt gerade aus der Jugend, während Ouro-Akpo mit Muskelbeschwerden immer noch weit seiner Form hinterher hinkt. „Ich habe mit ihm ein intensives Gespräch geführt. Im Training hat er keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Bei ihm kann ich nur hoffen, dass der Knoten endlich mal platzt“, meint Martin Stroetzel.

Ebenfalls das Prinzip „Hoffnung“ herrscht bei der Spielberechtigung für Neuzugang Samed Basol. Kilian Niewerth, der zweite „Neue“, dürfte dagegen am Sonntag gegen ein Team auflaufen, das mit Tim Dosedal und Volkan Kiral zwei ehemalige Schermbecker in seinen Reihen hat. Beim SVS fehlen übrigens weiterhin die Langzeitverletzten Julian Stöhr, Max Bönighausen, Hamudi Baydoun und Pascal Kurz.

Ralf Pollmann

Kommentare
Funktionen
Aus dem Ressort
2:3! Hamminkelner SV fühlt sich stark benachteiligt
Fußball
Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV unterlag dem SV Vrasselt mit 2:3. Allerdings hatte der HSV-Trainer einige sehr strittige Entscheidungen gesehen.
Wesel – das Herz des europäischen Badminton
Sechs-Nationen-Turnier
Mit Annalena Diks eine Lokalmatadorin auf dem Feld, und ansonsten jede Menge Lob: Der BV Wesel RW war der perfekte Ausrichter des...
36:30! HSG Wesel hat Platz fünf nun in den eigenen Händen
Handball
In ihrem vorletzten Saisonspiel feierten die Verbandsliga-Handballer der HSG Wesel einen 36:30-Sieg in Oberhausen und können nun aus eigener Kraft...
16:29! BW Dingden in Unterzahl ohne Chance
Handball
Mit 16:29 in Hiesfeld deutlich verloren, aber Trainer Rolf Pitzen ärgerte sich bei der Schlappe seiner Bezirksliga-Handballer von BW Dingden mehr über...
Flürener Herren 30 und Damen mit Auftakt-Niederlagen
Tennis
Mit einer 4:5-Heimniederlage gegen BW Ronsdorf starteten die Herren 30 der TC BW Flüren nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga in die Saison der 1....
Fotos und Videos
Vizemeister 3. Liga!
Bildgalerie
Volleyball
Crossmeisterschaften
Bildgalerie
Laufen
Die Besten des Jahres
Bildgalerie
Fest des Weseler Sports
Gahlen 2015
Bildgalerie
Springreiten
article
7188231
SVS-Situation zehrt an des Trainers Nerven
SVS-Situation zehrt an des Trainers Nerven
$description$
http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/wesel-hamminkeln-schermbeck/svs-situation-zehrt-an-des-trainers-nerven-id7188231.html
2012-10-12 17:54
Wesel Hamminkeln Schermbeck