SVS-Planung unabhängig von der Klasse nimmt weiter Form an

Jannis Scheuch (2. v.l.) soll in Hiltrup die Sturmspitze Nikolai Nehlson unterstützen. Im Hintergrund: SVS-Kapitän Tuncay Turgut.
Jannis Scheuch (2. v.l.) soll in Hiltrup die Sturmspitze Nikolai Nehlson unterstützen. Im Hintergrund: SVS-Kapitän Tuncay Turgut.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Ob weiter Westfalenliga oder doch Fußball-Oberliga, das steht für den SV Schermbeck noch in den Sternen. Der Tabellenzweite, der Sonntag in Hiltrup gastiert, sicherte sich die Dienste von weiteren Neuzugängen.

Schermbeck..  Die Kaderplanung beim Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck steht kurz vor dem Abschluss. Mit dem Rückkehrer Serdar Bastürk (TSV Marl-Hüls) und Semih Esen (DSC Wanne-Eickel) hat der Tabellenzweite zwei weitere Akteure unter Vertrag genommen. Ob für die Oberliga – das Relegationsspiel gegen den Zweiten der Gruppe 2 ist übrigens auf den 21. Juni verlegt worden – oder weiterhin für die Westfalenliga, dies wird erst die Zukunft zeigen. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der SVS beim Tabellensechsten TuS Hiltrup. Die letzte Aufgabe vor dem voraussichtlichen Endspiel um den Oberliga-Aufstieg steigt in einer Woche gegen das Schlusslicht DJK Eintracht Coesfeld.

Als technisch versiert und dribbelstark charakterisiert Trainer Christoph Schlebach die beiden Neuzugänge. Serdar Bastürk, der vor zwei Jahren schon einmal dem SVS angehörte, ist 25 Jahre alt und für die rechte Offensive vorgesehen. Der 24-jährige Semih Esen soll die Rolle von Dominik Milaszewski übernehmen, der dem Verein bekanntlich den Rücken kehrt. Dabei lassen die Verantwortlichen bei allen Planungen die Klassenzugehörigkeit außen vor. „Ob die Qualität auch für die Oberliga reicht, darüber mache ich mir erst dann Gedanken, wenn es wirklich dazu kommt“, sagt Christoph Schlebach. Zwei Fragezeichen im aktuellen Kader gibt es noch: Die Zukunft von Lucas Kwiatkowski und Inan Basar ist noch ungewiss.

Zumindest die nahe Zukunft steht bei Basar allerdings fest. Beim 4:1-Sieg vergangenen Sonntag in Clarholz hat er sich einen Bänderanriss zugezogen und fehlt nun definitiv. Der Einsatz von Kwiatkowski (Knieprobleme) entscheidet sich hingegen kurzfristig. Neben Kwiatkowski hatte Schlebach auch Marek Klimczok und Nikolai Nehlson wegen Blessuren am Sprunggelenk früh auswechseln müssen, beide sind allerdings wieder fit. Dies gilt auch für Max Bönighausen und Mirko Urban, die in Hiltrup zum Kader gehören. Dagegen müssen Hakan Osma (5. Gelbe Karte) und Torjäger Tim Dosedal (nach Ampelkarte gesperrt) pausieren.

Durch den Ausfall Dosedals greift Christoph Schlebach wieder auf die bewährte Taktik mit Klimczok und Jannis Scheuch zurück, die abwechselnd Nehlson in der Spitze unterstützen sollen.