SVS-Herren zahlen beim eigenen Turnier viel Lehrgeld

SVS-Trainer Rene Hoffmeister, hier mit Julian Urbansky, sieht nach den vier Niederlagen beim eigenen Turnier noch eine Menge Arbeit auf sich und seine Truppe zukommen.
SVS-Trainer Rene Hoffmeister, hier mit Julian Urbansky, sieht nach den vier Niederlagen beim eigenen Turnier noch eine Menge Arbeit auf sich und seine Truppe zukommen.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Eher mit Nebenrollen mussten sich die die zwei Handball-Teams des SV Schermbeck und die Damen der HSG Wesel beim SVS-Turnier begnügen.

Schermbeck..  Zufriedenheit bei Heiko Kreilkamp, Sorgen bei Karsten Jasinski: Die Trainer der Handballerinnen des SV Schermbeck und der HSG Wesel beurteilten die Auftritte ihrer Mannschaften beim Neujahrsturnier in Schermbeck höchst unterschiedlich.

Der gastgebende Bezirksligist hatte sich in der Fünfergruppe mit einem 12:9-Sieg im letzten Spiel gegen den Landesligisten aus Wesel Platz vier gesichert. „Wir haben uns gegen höherklassige Gegner gut geschlagen. Für uns war es ein erfolgreicher Tag“, meinte SVS-Coach Kreilkamp. Sein Team hatte vor dem Derbysieg knapp gegen den späteren Turniersieger und Verbandsligisten TV Borken (9:12), HC TV Rhede (Landesliga/10:13) und VfL RW Dorsten (Bezirksliga/6:9) verloren.

Die Niederlagen seiner HSG-Damen gegen Dorsten (8:10), Borken (9:10), Rhede (5:8) und Schermbeck ließen Jasinski dagegen „ein bisschen besorgt“ die Dreifachsporthalle an der Erler Straße verlassen. „Ich habe vorher keine Zielsetzung ausgegeben, aber der letzte Platz ist schon enttäuschend. Ich bin gespannt auf unsere Trainingswoche“, sagte der Coach.

„Noch viel Arbeit“ liegt auch vor Rene Hoffmeister und seinem Team. Der Trainer der Schermbecker Bezirksliga-Herren sah beim eigenen Turnier drei Niederlagen gegen die drei gleichklassigen Mannschaften des TV Vreden (9:19), TB Oberhausen (15:16) und HSC Haltern-Sythen II (11:12). Gegen den Turniersieger HC TV Rhede aus der Landesliga wurde der SVS beim abschließenden 7:18 abgeschossen. Für den Gastgeber blieb damit nur der letzte Platz. „Fürs Reinkommen war das Turnier wichtig, jetzt müssen wir richtig in Tritt kommen“, forderte Hoffmeister von seinen jungen Schützlingen.