SV Schermbeck weist BW Dingden deutlich in die Schranken

Der Schermbecker Abwehrchef Jan-Felix Dräger (l.) und seine Mitstreiter besiegten in eigener Halle BW Dingden am Ende deutlich mit 31:21.
Der Schermbecker Abwehrchef Jan-Felix Dräger (l.) und seine Mitstreiter besiegten in eigener Halle BW Dingden am Ende deutlich mit 31:21.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Am Ende wurde es zu einer klaren Angelegenheit: Mit 31:21 bezwang Handball-Bezirksligist SV Schermbeck das Team von BW Dingden.

Am Niederrhein..  Nach einem zumindest bis zur 40. Minute ausgeglichenen Spielverlauf überraschend deutlich gewann der SV Schermbeck das Derby in der Handball-Bezirksliga gegen den Gast SV BW Dingden mit 31:21 (16:13). Über die Gründe des am Ende doch noch so klaren Ergebnisses waren sich am Ende beide Trainer einig.

„Wir haben sicherlich kein so gutes Spiel gemacht wie in der letzten Woche. Aber bei uns war am Ende die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt als beim Gegner. Das hat den Unterschied ausgemacht“, erläuterte beispielsweise SVS-Coach Rene Hoffmeister.

Dem konnte BWD-Coach Rolf Pitzen nur zustimmen. „Björn Hauenstein hat bei uns das Spiel alleine machen müssen und das geht natürlich nicht über 60 Minuten“, erzählte der blau-weiße Coach. Dabei rätselte Pitzen über die Ursachen für die Verunsicherung in seinem abstiegsbedrohten Team. „Die Höhe der Niederlagen kann natürlich deprimieren. Aber im Prinzip war uns klar, dass uns gegen diese Gegner eine Reihe von Niederlagen droht“, sagte er. Die Mannschaften, gegen die gepunktet werden müsse, kämen erst noch. Doch dafür müssten bei den Blau-Weißen „mal wieder auch andere Leute ihr Herz in die Hand nehmen!“

Die Gäste führten in Durchgang eins sogar bis zum 7:7, konnten aber nicht mehr Kapital aus dem durchwachsenen Start der Hausherren schlagen. Die zogen erst ab Minute 40 (21:18) kontinuierlich davon, weil die Antworten der Dingdener immer spärlicher wurden. „Unsere Umstellungen in der ersten Hälfte haben nicht sofort gefruchtet, aber so nach und nach wurde es besser“, meinte Rene Hoffmeister, dessen Team sich im Hinspiel noch mit einer 24:24-Punkteteilung hatte begnügen müssen.

SVS: Wessels; Böwing (6), Urbansky (3), Uhlmann, Kempken (8), Boden (2), Weber (3), Dräger, Hörning (2), Schmäing (2), Schönmuth, Vengels, Dickmanns (5).

BWD: Hünting, Bitters; Laufenburg (2), M. Narberhaus, Maibom, Schmänk (1), J. Bielefeld (1), S. Narberhaus, C. Weidemann (4), Hegering, Hauenstein (11/2), ten Haaf (2), Ritte.