SV Schermbeck reist zum Gipfeltreffen nach Paderborn

Im Hinspiel trennten sich Marek Klimczok (rotes Trikot) und der SVS von der U 23 des SC Paderborn 07 mit 1:1. Am Samstag kommt es zum Gipfeltreffen.
Im Hinspiel trennten sich Marek Klimczok (rotes Trikot) und der SVS von der U 23 des SC Paderborn 07 mit 1:1. Am Samstag kommt es zum Gipfeltreffen.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
„Mehr Spitzenspiel geht nicht“, sagt der Trainer. Und Christoph Schlebach liegt damit vor dem Gastspiel seines Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck beim SC Paderborn 07 U 23 goldrichtig.

Schermbeck..  Christoph Schlebach fasst die Ausgangslage kurz und knapp zusammen. „Mehr Spitzenspiel geht nicht“, sagt der Trainer des Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck. Sein Tabellenzweiter gastiert am Samstag (15 Uhr) beim nur einen Zähler besser gestellten Spitzenreiter SC Paderborn 07 U 23. Mit einem Sieg, es wäre der vierte nach der Winterpause und der elfte in den letzten zwölf Partien, können die SVS-Kicker auf den Aufstiegsplatz klettern und am Sonntag bester Laune zur großen Party nach Gelsenkirchen durchstarten.

„Das ist noch ein zusätzlicher, schöner Anreiz“, meint Schlebach. Denn morgen sind alle Schermbecker vom ehemaligen Teamkollegen Cem Kara, der aufgrund des Berufs dem Hobby Fußball gar nicht mehr nachgeht, zur großen Hochzeitsfeier eingeladen. Deshalb hatte der SVS auch um die Verlegung gebeten, dem Wunsch ist der Bundesliga-Nachwuchs der Ostwestfalen nachgekommen.

Für Christoph Schlebach gehört das Gastspiel zu einem Paket von fünf Begegnungen, die innerhalb eines Monats die Weichen der näheren Zukunft stellen könnten. „Wir haben von den ersten sieben Teams gleich fünf vor der Brust. Danach kann ich wohl sagen, wohin die Reise geht“, erläutert der 46-Jährige. Bis dahin will er „noch keinen Gedanken an die Oberliga verschwenden. Ich habe den Ball immer flach gehalten und das wird auch weiterhin der Fall sein.“

Pokal-Kontrahenten schlagen 22. April vor

Deshalb freut sich der Schermbecker Tross einfach nur auf das Gipfeltreffen in Paderborn. „Das hat sich die Truppe auch redlich verdient“, findet Schlebach. Die mit 44 (Paderborn) und 43 Treffern (SVS) torgefährlichsten Teams treffen aufeinander. Das zweitbeste Heim- erwartet das zweitbeste Auswärtsteam, für beide hieß es bisher zu Hause oder in der Fremde nur hopp oder top. Mit einem Remis gaben sich die Rivalen also nicht zufrieden, so endete allerdings das Hinspiel (1:1). In Ostwestfalen rechnet Schlebach mit einem „offenen Schlagabtausch“. Er wird zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Startformation beginnen, also auch mit den zwei Spitzen Nikolai Nehlson und Tim Dosedal.

Dabei interessiert den Schermbecker Übungsleiter auch nicht, ob die Gastgeber bundesligaerfahrene Akteure aufbieten. „Das ist mir völlig egal“, sagt Schlebach. Wesentlich wichtiger ist ihm die eigene personelle Situation. Auf Benedikt Helling (Adduktorenprobleme) wird er ebenso weiterhin verzichten müssen, wie auf Kevin Ewald. Beim Abwehrroutinier war bisher ein Kapselriss im Zeh diagnostiziert worden, mittlerweile besteht der Verdacht auf Zehbruch. Eine MRT-Untersuchung soll nächste Woche Klarheit bringen. Nach seinen endgültig auskurierten Oberschenkelproblemen gehört Max Bönighausen wieder zum Kader.