SV Brünen und Sprödemann trennen sich
15.02.2010 | 17:35 Uhr 2010-02-15T17:35:00+0100Hamminkeln. Nach vier Jahren gehen der Fußball-B-Ligist SV Brünen und sein Trainer Ingo Sprödemann getrennte Wege. Darauf einigten sich beide Seiten. Allerdings verlässt Sprödemann den Klub zum Saisonende schon mit ein wenig Wehmut.
„Ich wäre gern noch ein Jahr länger geblieben. Doch ich hatte nicht den Eindruck, dass alle hundertprozentig hinter mir gestanden hätten”, erklärt der 39-Jährige.
Zu Beginn der Saison 2006/07 war Ingo Sprödemann von der A-Jugend des SV Hamminkeln als Nachfolger von Heiner Bauhaus zum damaligen A-Ligisten gekommen. Im ersten Jahr reichte es für den SVB zum Klassenerhalt, danach folgte der Abstieg in die Kreisliga B. Dort mischte das Team danach zwar in der vorderen Tabellenregion mit, aber zur Rückkehr in die Kreisliga A reichte es nicht. Dies wird dem augenblicklichen Tabellenfünften auch in dieser Spielzeit kaum gelingen.
„Ich habe hier aber etwas aufgebaut, wir haben eine sehr junge Truppe”, so Sprödemann. Dabei sei er über die Entwicklung „natürlich enttäuscht. Aber wir können uns in die Augen gucken und werden unserer Leidenschaft, gemeinsam zu Bundesliga-Spielen von Borussia Mönchengladbach zu fahren, weiterhin nachgehen”, fügt der Noch-Coach hinzu.
Sein Partner bei den Fahrten zum Fußball-Erstligisten ist der Brüner Fußball-Obmann Jürgen Isselhorst. Der sieht als Grund für die Trennung einen „normalen Verschleiß. Eigentlich sollte man alle drei Jahre wechseln”, verdeutlicht Isselhorst seine Philosophie.
Als Trainer habe er Ingo Sprödemann nichts vorzuwerfen. „Hinter seiner Leistung stehe ich voll und ganz. Aber die Mannschaft ist so ein bisschen in ihrer Entwicklung hängen geblieben”, meint der Brüner Fußball-Obmann.
Bis zum Ende der Spielzeit soll die Zusammenarbeit aber fortgeführt werden. „Wir werden das Ding gemeinsam zuende bringen”, versichert der Trainer, der sich für die Zukunft auch wieder eine Tätigkeit im Jugendbereich vorstellen kann. Ein Nachfolger für Ingo Sprödemann steht noch nicht bereit. „Ich werde mir nächste Woche mal Gedanken über einen neuen Trainer machen. Bisher habe ich noch mit niemandem gesprochen”, so Jürgen Isselhorst.
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