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SV Brünen II beweist Nervenstärke

12.02.2012 | 18:48 Uhr
SV Brünen II beweist Nervenstärke

Hamminkeln.Blau-Weiß oder Grün-Weiß: Die Glaubensfrage im Hamminkelner Fußball manifestierte sich bei den Hallen-Stadtmeisterschaften der zweiten Mannschaften im letzten Jahrzehnt besonders deutlich.

Neun Mal in Folge siegte Dingden, 2011 beendete der SV Hamminkeln die Serie und gewann den Titel. Nun brach der SV Brünen in die Phalanx der beiden Schwergewichte ein. Das Team von Trainer Matthias Michels besiegte GW Lankern II im Endspiel der Titelkämpfe mit 5:3 nach Neunmeterschießen und unterstrich damit die neue Ausgeglichenheit im Feld der Hamminkelner Reserve-Teams.

Fünf der sechs Starter kicken in der Kreisliga B und mit dem SV Brünen II gewann ein Aufsteiger das vom HSV ausgerichtete Turnier in der Halle am Höingsweg. Schoss der grün-weiße Titelverteidiger auch die mit Abstand meisten Toren (24), die besten Nerven besaß der SVB. Im Halbfinale führte die Michels-Mannschaft gegen den SV Hamminkeln II bereits mit 4:1, verspielte den Vorsprung in der Schlussminute, um letztlich doch mit 7:5 nach Neunmeterschießen ins Finale einzuziehen.

Dort lieferten sich die Brüner mit den Lankernern, die wiederum den VfR Mehrhoog II in der Vorschlussrunde 4:2 geschlagen hatten, kein hochklassiges, aber ein spannendes Duell. David Bröker brachte GWL in Führung (10.), Lankerns Jan van der Linde traf erst zum Ausgleich ins eigene Tor (16.) und drei Minuten später zum 2:1. Martin Milewski rettete den SVB in der letzten Minute noch ins Neunmeterschießen.

Zum Helden avancierte Brünens Torhüter Markus Veelmann, der nur einen der vier Lankerner Schüsse passieren lassen musste. „Er ist jemand, der was halten kann“, sagte Matthias Michels nüchtern. Der SVB-Trainer hatte auch eine ganz eigene Erklärung für die Nervenstärke seiner Mannschaft: „Vielleicht waren sie so kaputt, dass sie gar nicht mehr nachdenken konnten.“ Vorher hatte der SV Hamminkeln II den VfR Mehrhoog II im Spiel um Platz drei mit 9:5 besiegt.

Niklas Preuten

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