SV Brünen hofft auf Unterstützung der Schützen

Lukas Dames (l.) und der SV Brünen empfangen am Samstag Biemenhorst. Sebastian Klein-Schmeink und BW Dingden reisen am Donnerstag nach Mussum.
Lukas Dames (l.) und der SV Brünen empfangen am Samstag Biemenhorst. Sebastian Klein-Schmeink und BW Dingden reisen am Donnerstag nach Mussum.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma

Hamminkeln..  Über gleich vier Tage erstreckt sich der 31. Spieltag in der Fußball-Kreisliga A. Den Anfang macht am Donnerstag der SV BW Dingden (7. Platz/46 Punkte), der um 19.30 Uhr beim Tabellennachbarn TuB Mussum (8./46) zu Gast ist.

Nach der 1:9-Klatsche in Bocholt überraschten die Blau-Weißen mit dem 4:1-Erfolg bei der bis dato zweiten Kraft der Liga, der DJK SF Lowick. „Ich bin sehr froh über die Reaktion der Mannschaft und wie es gegen Lowick gelaufen ist“, erläutert BWD-Trainer Dirk Juch. „Gerüchte nach unerwarteten Ergebnissen gibt es gegen Saisonende immer schnell, wie man auch bei den Bayern in der Bundesliga sieht. Die neun Gegentore waren bitter, das ist uns aber auch schon in der Bezirksliga passiert. Doch das können wir alles zum Glück jetzt wieder abhaken.“

Juchs Zielsetzung vor dem Schützenfest in Dingden ist, auf dem Heimweg in der Tabelle weiterhin vor dem Gastgeber zu stehen. Dafür ist mindestens ein Remis nötig. Mit Deniz Tulcay, Jens Bielefeld und Carsten Bleise kehren drei Alternativen in den Kader zurück. Doch die Akteure vom letzten Heimspiel bieten nach einem 4:1-Sieg gegen einen Aufstiegsfavoriten nur wenig Anlass, großartig etwas zu ändern.

SV Brünen (11./33) - SV Biemenhorst (6./51): Gerne etwas geändert, und zwar den Spieltermin am Samstag (15 Uhr), hätten die Brüner, in deren Dorf die Jungschützen an diesem Wochenende nicht nur auf Tore zielen. „Es ist bedauerlich, dass es trotz unserer Versuche mit der Verlegung beim Gegner nicht geklappt hat, aber wir müssen das leider so hinnehmen“, sagt SVB-Trainer Wolfgang Schanzmann. „Wir müssen das Positive darin sehen: Es werden hoffentlich mehr Zuschauer zu uns kommen, da der Schießstand ja direkt nebenan ist. Zudem können die Spieler mit einem Erfolg abends noch besser in der Reithalle feiern.“

Ein Erfolg, dass wäre für den Interimscoach bereits ein Remis gegen Biemenhorst. Angesichts der Tatsache, dass es für den Aufsteiger aber bereits das letzte Heimspiel ist und er am vorletzten Spieltag spielfrei zuschauen muss, wäre ein Sieg im Abstiegskampf weitaus beruhigender.

„Die Konkurrenten haben auch schwere Spiele. Wichtig wäre, dass wir es am letzten Spieltag bei Borussia Bocholt, die jetzt gegen die Lowicker Reserve spielen und dann möglicherweise schon gerettet sind, noch alles selbst in der Hand haben“, so Schanzmann, der einmal mehr umstellen muss. Christian Purps fehlt beruflich, Marcel Dahm privat bedingt. „Es gibt noch ein, zwei Fragezeichen, aber insgesamt kann ich mich nicht beschweren. Die Leute ziehen beim Training nach Möglichkeit alle gut mit.“