SV Bislich erwartet auf Asche die Klever Reserve

Fehlt nach seiner Fuß-OP: Alpha Samoura.
Fehlt nach seiner Fuß-OP: Alpha Samoura.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Der letzte Test, das Pokalspiel gegen Bienen, endete wegen Nebels nach 30 Minuten. Sonntag wird es für den SV Bislich in der Fußball-Bezirksliga wieder 90 Minuten ernst.

Wesel..  Die Generalprobe, die Pokalpartie gegen BW Bienen, beendete der Nebel bereits nach einer halben Stunde. 90 Minute Kampf um Zähler gegen den Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga stehen an, wenn der SV Bislich (8. Platz/21 Punkte) am Sonntag die Reserve des 1. FC Kleve (10./20) empfängt.

Witterungsbedingt wird die Partie auf Asche stattfinden. Ein Vorteil – könnte man meinen, wenn es gegen einen Verein geht, der keinen „roten Teppich“ mehr hat und man selbst noch regelmäßig darauf trainiert. „Aber die Klever Reserve hat uns im letzten Jahr genau auf diesem Platz quasi die Meisterschaft versaut. Als Spieler muss ich mich über so etwas immer noch ärgern“, denkt SVB-Trainer Dennis Lindemann mit Grausen an die kuriosen Gegentreffer beim 1:3, inklusive Befreiungsschlag mit Windböe vom eigenen Sechzehner aus.

Eigentlich ist die Revanche bereits geglückt. Mit 6:2 fegte der SVB die Klever zum Saisonstart von deren Kunstrasen. Doch der Erfolg wurde mit dem Kreuzbandriss von Moritz Schiermeister auch teuer bezahlt. „Er meint, es wäre ein sehr guter Heilungsprozess. Aber ich bin da immer skeptisch“, so Lindemann, in Sachen Knieverletzungen ein Experte. Deshalb rechnet er auch mit Timo Theißen in dieser Spielzeit nicht mehr. Aber auf der Torwartposition gibt es dank Sven Sextro und Sven Scholten auch keinen Engpass.

Fehlen werden nach einer Fuß-OP Alpha Samoura und urlaubsbedingt Kapitän Matthias Boland. Dafür hat Sabri Buluts operierte Leiste zuletzt sämtlichen Belastungen standgehalten. „Er bringt da vorne schon enorme Torgefahr rein“, freut sich Lindemann über den „neuen“ Angreifer. Der Coach betont: „Es ist das erste von drei Spielen gegen die direkte Konkurrenz in Folge. Da kann schon sehr viel passieren.“