Stufe für Stufe in Richtung Kreisliga A
11.08.2009 | 18:52 Uhr 2009-08-11T18:52:00+0200
Wesel. Der neue Trainer des SV Büderich, Ingolf Kirsch, peilt mittelfristigen den Aufstieg an. Harte Vorbereitung soll sich auszahlen. Akteure lernen die Treppenstufen an der Wacht am Rhein bestens kennen.
Die Treppen an der Wacht am Rhein kennen die Kicker des SV Büderich mittlerweile ganz gut. Der neue Coach der Mannschaft aus der Fußball-Kreisliga B, Ingolf Kirsch, schickte seine Akteure in der Vorbereitung die Stufen rauf und runter. „Wir haben viel Konditionsarbeit gemacht, damit die Kraft für unsere neue Spielweise reicht”, erklärt Kirsch das harte Programm vor dem Saisonstart.
Offensiv soll es ab Sonntag, wenn der SVB gegen Viktoria Alpen antritt, zugehen. „Weniger lange Bälle, mehr Kurzpassspiel und frühes Angreifen des Gegners in dessen Hälfte”, fordert Ingolf Kirsch von seiner jungen Mannschaft. Sieben Wochen Vorbereitung hatte der ehemalige Torwart des SuS Wesel-Nord dafür eingeplant. Da nahm der Übungsleiter sogar in Kauf, dass „der ein oder andere auch mal gemeckert hat”.
Das Saisonziel fällt mit einem „einstelligen Tabellenplatz” dafür recht bescheiden aus. Mittelfristig plant Ingolf Kirsch jedoch sehr wohl auch die Kreisliga A ein. „Wenn der Kader so zusammen bleibt, haben wir auch in Büderich das Potenzial für die Klasse.”
In dieser Saison sieht der neue Übungsleiter allerdings eher die Kontrahenten SSV Lüttingen, SV Orsoy und TuS Rheinberg als Topfavoriten.
Um auch dort Punkte sammeln zu können, will Ingolf Kirsch die Kameradschaft in seinem Kader weiter stärken. Schon in der Vorbereitung ging die B-Liga-Elf gemeinsam zum Baden ins Baggerloch. Natürlich nicht, ohne selbiges vorher umrundet zu haben. „Bowlen, Grillabende und gemeinsames Spinning” stehen zudem auf dem Programm.
Die ersten Erfolge zeigten bereits die Testspiele. Besonders stolz ist Ingolf Kirsch auf den 5:4-Sieg über den Weseler Spielverein. „Da lagen wir bereits 1:4 in Rückstand und haben das Spiel in den letzten 30 Minuten noch gedreht”, verweist der Coach auf die starke Physis und Moral seiner Elf.
„Dennoch stehen wir derzeit erst bei 85 Prozent und müssen weiter arbeiten, um das Leistungslimit zu erreichen”, kündigt der 49-Jährige schon einmal weitere Laufeinheiten auch unter der Saison an. Die Treppen an der Wacht am Rhein sind wie geschaffen dafür. Und auch das Schwarze Wasser in Wesel werden die Büdericher Kicker bald gut kennen.
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