Stadt sperrt bis auf zwei Stadien alle Plätze
21.02.2012 | 18:10 Uhr 2012-02-21T18:10:00+0100
Wesel.Wesels Fußballer müssen sich weiterhin in Geduld üben – zumindest diejenigen, die nicht im Lippe- oder Auestadion ihrem Hobby nachgehen. Die Stadt sperrte alle restlichen Anlagen, weder auf den Rasen- noch auf den Ascheplätzen darf dort derzeit gekickt werden. Damit musste das Testspiel zwischen dem SuS Wesel-Nord und dem SV Haldern abgesagt werden.
Wie lange die Fußball lose Zeit auf den gesperrten Anlagen in der Hansestadt noch andauern wird, da will Jürgen Rautenberg von der zuständigen ASG keine genaue Prognose abgeben. „Ein strammer Wind, und das ganze könnte innerhalb eines Tages erledigt sein“, erklärt er. Im Lippe- und Auestadion stand der Wind gestern so günstig, dass nach einer zunächst ausgesprochenen Sperre die Ascheplätze auf den beiden Anlagen in eigener Verantwortung doch wieder frei gegeben wurden. Der Zustand der Plätze soll nun täglich unter die Lupe genommen.
Das Problem sei derzeit, dass noch zu viel Frost im Boden stecke und das Wasser nicht abfließen könne. „Bei dem Zustand der Plätze, die teilweise kaputt gespielt sind, können wir mit unseren Geräten nicht drauf“, sagt Rautenberg. Dabei hat er auch ein Fehlverhalten mancher Klubs ausgemacht. „Es gibt viele Vereine, die die Eigenverantwortung nicht wirklich ernst nehmen“, ärgert sich Jürgen Rautenberg.
Ob nun auch der Rückrundenstart aller Fußball-Klassen in Wesel am kommenden Wochenende auf der Kippe steht, das hängt von der Wetterentwicklung der nächsten Tage ab. Die Vorhersagen sprechen von milden Temperaturen, aber auch hin und wieder Regen. Das letzte Wort hat nun die ASG, die bis zum Donnerstag eine Entscheidung über die Bespielbarkeit der Plätze fällen will.
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