Sobotta: Auch dahin gehen, wo es weh tut

Hamminkeln..  Nur ein Sieg in den letzten neun Auftritten, und mit dem Heimspiel am Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Höingsweg) gegen Turnerbund Osterfeld (4. Platz, 18:10 Punkte) wartet die nächste hohe Hürde – die schweren Wochen setzen sich für die Landesliga-Handballerinnen von BW Dingden (11./ 6:22) fort. Doch deren Trainer Ralf Sobotta geht trotz der Außenseiterrolle mit einer Portion Zuversicht in die Partie. „Meine Mannschaft hat einen Reifeprozess durchlaufen. Nun gilt es, mal die Früchte der Arbeit einzufahren“, sagt der Coach.

Allerdings weiß Sobotta auch, dass gerade Osterfeld immer eine undankbare Aufgabe ist. Denn das Team sei physisch sehr präsent und bevorzuge eine oft recht rustikale Spielweise. „Da müssen wir den Schweinehund überwinden und in die Lücken gehen, auch wenn es weh tut“, fordert Sobotta. Erschwerend kommt neben der Spielweise hinzu, dass die Gastgeberinnen auf einer Erfolgswelle schwimmen. Aus den letzten acht Spielen sammelte das Team 14 Punkte, bezwang sogar den Zweiten HC TV Rhede (25:18).

Mit der Taktik, die Angriffe lange auszuspielen sowie einer 6:0-Deckung will Ralf Sobotta die Partie offen halten. Dabei sollen die starken Spielerinnen im TbO-Rückraum immer wieder attackiert werden. Sehr zur Freude des Trainers stehen bis auf die Langzeitverletzten Anja Essing und Maike Terwege sowie Claudia Peters (beruflich verhindert) alle Blau-Weißen zur Verfügung.