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Fußball-Oberliga

Selbstvertrauen des SVS liegt am Boden

19.10.2012 | 18:00 Uhr
Selbstvertrauen des SVS liegt am Boden
Wollen endlich auch mal nach 90 Minuten jubeln: Kilian Niewerth (Nr. 14) und Nassirou Ouro-Akpo, die sich hier über das 1:0 gegen TuS Heven freuen. Am Ende gab es aber eine 1:4-Klatsche.Foto: Felix Hoffmann

Schermbeck. Die Planung ist über den Haufen geworfen, mal wieder. „Das passiert ja meist, eben typisch Schermbeck“, sagt Martin Stroetzel. Der Trainer des abstiegsgefährdeten Fußball-Oberligisten SV Schermbeck hatte nach der letzten 1:4-Heimklatsche gegen TuS Heven seine Hoffnungen auf Neuzugang Samed Basol gesetzt.

ie Spielberechtigung für den Rückkehrer liegt auch vor, doch die Einnahme von Antibiotika wegen seiner Magen- und Darmerkrankung macht einen Einsatz des Rechtsverteidigers wohl unmöglich. Und dies ausgerechnet beim Auftritt des SVS als Gast des ungeschlagenen Tabellendritten TuS Erndtebrück.

Eben diesen Werdegang der Erndtebrücker Mannschaft hätte Martin Stroetzel bei seinem Team auch gerne gesehen. „Die Aufstellung ist fast identisch zur Vorsaison, das reicht für diese Liga“, meint der Schermbecker Trainer, der neben der fehlenden Kontinuität noch ein weiteres, ganz aktuelles Problem sieht. „Meine Spieler lassen zu schnell die Köpfe hängen“, moniert der 47-Jährige. Zumindest die letzten beiden Packungen sind ein deutlicher Beleg dafür. „Ich hätte es vor den Saison nie für möglich gehalten, dass wir neun Gegentore in nur zwei Spielen kassieren.“

Das Selbstvertrauen des Tabellendrittletzten liegt darnieder. Besserung ist derzeit kaum in Sicht. Ein Kilian Niewerth, der gegen Heven ein gutes Debüt ablieferte, profitiert (noch) davon, „dass er einfach unbelastet ist“, erklärt sein Coach. Beim Rest des Kaders sei die „psychische Belastung durch die Niederlagen sehr groß. Erndtebrück ist keine Übermannschaft, das muss in die Köpfe der Truppe.“

Auf dem Kunstrasen des Tabellendritten droht auch Alexander Frost (Fußgelenkblessur) auszufallen. Pascal Kurz, Hamudi Baydoun, Julian Stöhr und wohl auch Max Bönighausen fehlen weiterhin.

Ralf Pollmann



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