Sekt kann kalt gestellt werden
14.02.2010 | 18:01 Uhr 2010-02-14T18:01:00+0100Hamminkeln. Der eigene, standesgemäße 3:0 (25:13, 25:11, 25:6) über das Schlusslicht Moerser SC trat schnell in den Hintergrund, als die Kunde aus Marmagen-Nettersheim eintraf. Die gastgebende SG hatte den Verfolger der Oberliga-Volleyballerinnen von BW Dingden, VC Olpe, in die Schranken gewiesen.
Mit 1:3 (25:20, 18:25, 23:25, 15:25) büßte der Tabellenzweite zwei wichtige Zähler ein. Nun liegt die Kindermann-Sechs drei Spieltage vor dem Saisonende vier Zähler vor dem VC Olpe.
Der Aufstiegssekt kann also schon einmal kalt gestellt werden. Denn nach 15 Siegen in 15 Partien sollten sich die Blau-Weißen nun keine Blöße mehr geben. Zumal die nächsten beiden Kontrahenten nicht unbedingt zur Creme der Oberliga zählen (siehe Box). In knapp zwei Wochen (27. Februar) ist also mit erneuten Feierlichkeiten in der Halle am Mumbecker Bach zu rechnen. Ein Sieg am kommenden Wochenende in Röttgen, und gegen den VC Eintracht Geldern kann Dingden dann das erneute Meisterstück perfekt machen. Nur ein kompletter Einbruch auf der Zielgeraden, mit dem nun wirklich nicht zu rechnen ist, könnte den Durchmarsch verhindern.
Noch drei Spieltage trennen die blau-weißen Volleyballerinnen vom Saisonende und vermutlich erneuten Aufstieg. Zwei Siege reichen für die Regionalliga. Dabei muss die Truppe von Trainer Michael Kindermann noch in Röttgen (8.) und zu Hause gegen Geldern (7.) antreten, ehe es am letzten Spieltag zum Verfolger nach Olpe geht.
Gegen die Moerserinnen, die mit 15 Niederlagen in 15 Begegnungen das genaue Gegenstück zu dem überlegenen Tabellenführer bilden, überzeugten die Dingdenerinnen trotz des Ausfalls von drei Stammspielerinnen durch ihr druckvolles Angriffsspiel. Dem hatte das Gäste-Team, das fast ausschließlich aus C-Jugend-Spielerinnen besteht, letztlich nichts entgegenzusetzen.
„Moers hat sich im Vergleich zum Hinspiel aber verbessert, insbesondere beim Block und in der Abwehr”, stellte der Trainer der Blau-Weißen, Michael Kindermann, fest. Trotzdem präsentierten sich die Gastgeberinnen entsprechend ihres Tabellenstandes natürlich haushoch überlegen. Die beeindruckende Kampfkraft der nun bereits zum 15. Mal mit 0:3 unterlegenen Linksrheinischen konnte da auch nichts Entscheidendes ausrichten.
0mitdiskutieren