Schweers verstärkt Schlusslicht VfB Homberg

Am Niederrhein..  Mit Zahlen kann Sebastian Schweers umgehen. Der Mann arbeitet hauptberuflich bei einem Duisburger Kreditinstitut. Und somit weiß Schweers auch um die Schwere der Aufgabe, die ihn beim Fußball-Oberligisten VfB Homberg erwartet. Bis zum Saisonende soll der 27-Jährige dafür sorgen, dass es bei den Hombergern besser läuft als in der arg frustrierenden ersten Saisonhälfte.

Die Linksrheinischen stehen mit neun Zählern am Tabellenende, haben neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Die Statistik spuckt weitere alarmierende Zahlen aus: Nur 14 Tore hat der VfB geschossen, dafür aber 36 Treffer gefangen. Zwölf von 17 Partien wurden verloren. Schweers, der seit seinem Engagement in Baumberg über sechs Monate vereinslos war, weil die berufliche Perspektive für ihn im Vordergrund stand, will nun mit anpacken, dass der dümpelnde VfB-Kahn wieder Wasser unter den Kiel bekommt.

Weitere Neue nicht ausgeschlossen

Vizepräsident Wolfgang Graf: „Wir kennen Sebastian bisher als Gegenspieler aus Baumberg und zuvor von Turu Düsseldorf. Er ist ein Kreativmann, der unser Spiel nach vorne ankurbeln soll. Als den absoluten Hoffnungsträger würde ich Schweers nicht bezeichnen. So einen großen Rucksack muss man dem Spieler nicht aufsetzen.“ Am Donnerstag starten die Homberger mit dem ersten Training im neuen Jahr. Weitere Verstärkungen sind nicht ausgeschlossen. Graf: „Wir wollen uns nicht vorwerfen lassen, hier nicht alles Erdenkliche versucht zu haben.“