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Scholten und GW Flüren sind sich einig

28.12.2007 | 18:49 Uhr

FUSSBALL. Herden-Nachfolge beim A-Ligisten ist geklärt. Gespräche mit Ruff stehen noch aus.

WESEL. Nun ist es amtlich: Marco Scholten wird in der kommenden Saison Trainer des Fußball-A-Ligisten GW Flüren. Der 38-Jährige, der bei seinem jetzigen Klub und Liga-Konkurrenten GW Lankern nach vier Jahren am Saisonende von Jörg Gonschior abgelöst wird, tritt in Flüren die Nachfolge von Steffen Herden an. Dieser hatte aus privaten Gründen eine Pause angekündigt. "Ich hatte das Gefühl, gleich im ersten Gespräch mit Helmut Menke und Rainer Kleinübbing auf einer Wellenlänge zu sein und freue mich sehr auf diese neue Aufgabe", so Scholten. "Die Anlage ist traumhaft, das Umfeld gut und die junge Mannschaft in Flüren hat Perspektive."

Auch Helmut Menke, Fußball-Abteilungsleiter bei den Flürenern, freut sich auf die Zusammenarbeit: "Wir haben Marco Scholten schon länger beobachtet. Er hat in Lankern unserer Meinung nach nicht nur im sportlichen Bereich einiges bewegt und ist hochmotiviert, die gute Arbeit von Steffen Herden hier fortzuführen."

Die Tatsache, dass beide Teams noch um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpfen und am viertletzten Spieltag in Flüren (Hinspiel 0:0) noch einmal aufeinander treffen, sieht Scholten nicht als Problem. "Sicherlich hoffe ich, dass der Steffen mit seiner Mannschaft am Ende einen der Aufstiegsplätze belegt. Aber einen Interessenskonflikt wird es für mich nicht geben, weil ich mit Lankern ebenfalls gerne diesen Erfolg miterleben würde und bis zum Sommer auch alles dafür tun werde!"

Mit Dennis Ruff, der in Lankern als stürmender Co-Trainer und verlängerter Arm des Coaches fungiert, wollen die Flürener heute noch ein Gespräch führen. "Ich bin zuversichtlich, dass er mitkommt", meint Scholten über seinen 32-jährigen Kollegen.

Freigabe für Herbrig und Myszk unwahrscheinlich

Weniger zuversichtlich, nach der Pause beim Weseler SV zu spielen, sollten die Flürener Sven Herbrig und Jacek Myszk sein. "Wir werden den beiden für einen Wechsel im Winter erst einmal keine Freigabe erteilen", stellt Menke klar. "Es wird noch ein Gespräch mit dem WSV geben und die Türe ist nicht endgültig zu. Aber da wir ja auch noch ein Nachholspiel gegen den WSV haben und Spieler nach einem Wechsel gegen ihren alten Klub immer besonders motiviert sind, glaube ich nicht an eine Einigung."

Ein wenig anders sieht die Sache mit Meik Klinger aus, der im Winter von Viktoria Wesel nach Flüren wechseln möchte. "Dieser Spieler ist an uns herangetreten und wurde nicht angesprochen", so Menke. "Falls die Viktoria eine Freigabe verweigert, müssten wir das genauso akzeptieren wie andere Vereine ein Nein von uns. Allerdings hat er seit September kein Spiel mehr bestritten und wäre sowieso im März wieder spielberechtigt."

ANDREAS NOHLEN



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