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Schnelle Zeiten bei 38. Auflage des Flürener Halbmarathons

02.05.2014 | 17:59 Uhr
Schnelle Zeiten bei 38. Auflage des Flürener Halbmarathons
325 Starter machten sich insgesamt in Flüren auf den Weg.Foto: Markus Weißenfels

Wesel. Die Halbmarathonstrecke in Flüren ist bei den Läufern der Region nicht nur wegen der abwechslungsreichen Passage durch den Diersfordter Wald oder der beeindruckenden Aussicht vom Rheindeich beliebt. Zur landschaftlichen Attraktivität können im besten Fall nackte Zahlen treten, die die Kilometerfresser mindestens genauso beglücken wie die schönste Aussicht:

Der Rundkurs im Norden der Stadt ist eine Strecke für Bestzeiten, wie Christoph Verhalens Lauf erneut zeigte. Der Xantener verbesserte bei der 38. Auflage des Halbmarathons am Maifeiertag seinen persönlichen Rekord. 1:13,36 Stunde bedeutete den sicheren Sieg.

Der 31-Jährige schnürte seine Joggingschuhe erstmals bei der Traditionsveranstaltung und verteilte hinterher dankbares Läufer-Lob: „Die Strecke war schnell und flach und selbst auf dem Deich herrschte kaum Wind.“ Die relative Windstille nutzten gleich fünf Läufer für Zeiten unter 1:20 Stunde, drei weitere kamen innerhalb der nächsten zehn Sekunden ins Ziel im Waldstadion. Ein vergleichbar gutes Gesamtergebnis verzeichnete die Statistik zuletzt 2010.

Es war also ein schnelles Rennen, in dem Verhalen früh ein Tempo vorgab, dem niemand folgen konnte. „Ich habe mir schon ausgerechnet, dass ich hier eine gute Zeit laufen könnte“, sagte der Gewinner des Lippe-Issel-Cups 2013. Nach einem intensiven zweiwöchigen Trainingslager auf Texel bewies Verhalen, dass er nicht nur über zehn Kilometer, sondern auch auf der Halbmarathon-Distanz siegen kann. Der Zweitplatzierte Essener Björn Tertünte war der einzige, der ihn nicht gänzlich aus den Augen verlor (1:14,24).

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Fünf Kilometer 400 Meter zu kurz

Dass die Starter beim Fünf-Kilometer-Lauf versehentlich nicht auf die abschließende Stadionrunde geschickt wurden, war nur ein kleiner Schönheitsfehler der Veranstaltung am 1. Mai. So gewann nach nur 4,6 Kilometern Stephan Monien (Kleve/15:40 Minuten) vor Anna-Lina Dahlbeck (Xanten/16:25).

Erst fünf Minuten vor dem Start kam Werner Kamps im Waldstadion an. Seine Neffen hatten den Hamminkelner bis dahin in Beschlag genommen, doch die kurze Vorbereitungszeit schien den Routinier nicht weiter zu stören. Nach 1:22,03 Stunde erreichte er auf Platz neun das Ziel. „Die Zeit ist in Ordnung. Viel schneller geht es im Moment nicht“, meinte Werner Kamps, der zuletzt in Winterberg an seiner Form gearbeitet hatte. Schnellste Frau des Tages war Erika Schoofs (TSV Weeze) in 1:33,30 Stunde.

Im Zielbereich genossen viele zufriedene Gesichter den Sonnenschein. Dazu gehörte auch Wolfgang Hansen, der Leichtathletik-Abteilungsleiter des Veranstalters GW Flüren. „325 Teilnehmer sind okay für uns“, sagte er und bedankte sich bei den rund 30 Helfern, die am Feiertag im Einsatz waren.

Niklas Preuten

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2014-05-02 17:59
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