Rasenplatz des HSC Berg von Unbekannten stark beschädigt

Tiefe Spuren haben unbekannte Täter mit ihrem Fahrzeug auf der Platzanlage des HSC Berg hinterlassen.
Tiefe Spuren haben unbekannte Täter mit ihrem Fahrzeug auf der Platzanlage des HSC Berg hinterlassen.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Drift-Übungen mit einem Pkw auf einem Fußballplatz: Unbekannte haben des Rasen des HSC Berg am Lehmberg stark beschädigt.

Hamminkeln..  Diese nach-weihnachtliche Überraschung hätten sich die Verantwortlichen des HSC Berg sicherlich gerne erspart. In der Zeit zwischen dem 27. Dezember und Silvester beschädigten bislang Unbekannte den Rasenplatz am Lehmberg. Mit einem Pkw wurden anscheinend bei Drift-Übungen tiefe Spuren in den Platz gezogen. Der HSC Berg hat Strafanzeige bei der Polizei erstattet und stellt für sachdienliche Hinweise eine Belohnung in Höhe von 200 Euro in Aussicht.

Besonders die Spielhälfte zum Wald hin ist arg in Mitleidenschaft gezogen. Wie stark der Rasen wirklich beschädigt ist, dies könne erst nach dem Abtauen des Rest-Schnees beurteilt werden, sagt HSC-Geschäftsführer Johannes Hengstermann. Der Platz müsse dann gewalzt und abgezogen sowie teilweise neu eingesät werden. „Den genauen Schaden zu beziffern, dies ist schwierig. Aber ich gehe von 3000 bis 5000 Euro aus“, so Hengstermann. Dabei befürchtet er, dass der Verein auf den Kosten sitzen bleiben wird, sollten die Täter nicht ermittelt werden. „In der Regel ist man gegen so etwas ja nicht versichert.“

Für die in der Landesliga beheimateten Fußballerinnen sowie die Herren des C-Liga-Spitzenreiters stellen die Beschädigungen der Spielfläche ein noch nicht abzusehendes Problem dar. „Bei den Testspielen werden wir jetzt sehen, dass wir alle auswärts bestreiten können“, sagt Johannes Hengstermann. Alles andere müsse nun abgewartet werden, bis der Rest-Schnee verschwunden sowie der genaue Schaden aufgenommen ist und wie sich der Winter danach entwickelt. „Wie es dann in der Rückrunde aussieht und ob wir auf unserem Platz spielen können, das können wir derzeit nicht beurteilen“, erläutert der Geschäftsführer des HSC Berg. Am 1. März stünde für die Landesliga-Damen das erste Spiel auf heimischer Anlage an, die DJK Barlo soll dann beim abstiegsgefährdeten Klub gastieren.