PSV unterliegt Bocholt 0:5, zum Saisonstart nach Kleve

Rot? „Weil es kalt war, habe ich einfach in den Schrank gegriffen und einen Pollover mitgenommen“, will Björn Assfelder in modischer Hinsicht den ersten Auftritt als Coach der Grünen nicht als Statement gewertet wissen. Hier ist Assfelder im Gespräch mit seinem ehemaligen Teamkollegen und jetztigen Spieler, Timo Giese.
Rot? „Weil es kalt war, habe ich einfach in den Schrank gegriffen und einen Pollover mitgenommen“, will Björn Assfelder in modischer Hinsicht den ersten Auftritt als Coach der Grünen nicht als Statement gewertet wissen. Hier ist Assfelder im Gespräch mit seinem ehemaligen Teamkollegen und jetztigen Spieler, Timo Giese.
Foto: FUNKE Foto Services

Wesel..  Wenig überraschend endete der erste Auftritt von Björn Assfelder als Coach des PSV Lackhausen mit einer Niederlage. Im Testspiel am Molkereiweg musste sich der Fußball-Landesligist dem eine Etage höher angesiedelten und sehr ambitionierten 1. FC Bocholt mit 0:5 (0:2) geschlagen geben.

„Uns fehlen derzeit 14 Leute. Die eine Hälfte verletzungs-, die andere Hälfte urlaubsbedingt“, so Assfelder, der deshalb die Neuzugänge der Reserve, Burak Gümüs, Pacal Kluitmann und Jörn Thissen auflaufen ließ. „Ich war trotzdem von dem Spiel insgesamt positiv überrascht. Die Spieler hatten zuletzt in zwei Einheiten richtig Gas geben müssen und waren trotzdem mit einer guten Einstellung auf dem Platz“, so der 32-Jährige.

„Zudem hat die Mannschaft versucht, die taktischen Vorgaben auch wirklich umzusetzen. Wir wollten die Dinge spielerisch lösen und nicht immer nur mit langen Bällen nach vorne agieren“, sagte der PSV-Coach. „Natürlich macht man dabei gerade in so einer frühen Phase der Vorbereitung noch Fehler und ein Gegner von der Qualität des 1. FC Bocholt nutzt solche Fehler auch gnadenlos aus. Aber wir haben ja noch über fünf Wochen Zeit.“

Saisonauftakt beim 1. FC Kleve

Bei seinem Debüt hat Björn Assfelder direkt erkennen lassen, eher ein ruhigerer Vertreter seiner Zunft zu werden. Da scheint der Übergang vom Spieler nahtlos zu sein. „Ich bin nicht der Typ, der quer über den Platz brüllt“, so der Neuling auf dieser Seite der Linie. „Wenn die Möglichkeit besteht, hole ich die Spieler lieber zu mir.“

Mittlerweile wissen die Postsportler, wohin sie am 16. August müssen: Zum Saisonstart steht das Duell beim Vizemeister der Gruppe 2, dem 1. FC Kleve, an. Anschließend kommt Oberliga-Absteiger VfB Homberg nach Wesel, bevor der PSV zum SV Straelen muss.

„Anspruchsvoller Start“

„Ein anspruchsvoller Start“, meint nicht nur Björn Assfelder. „Da wissen wir direkt, wo wir dran sind. Und so etwas ist mir lieber, als solche Mannschaften, die eher oben zu erwarten sind, jeweils am Ende der Serie zu bekommen.“

Die Klever schnuppern schon seit Jahren an der Rückkehr in die Oberliga. Die Homberger waren über ein Jahrzehnt oberhalb der Landesliga zu Hause und wollen dort trotz ihres Umbruchs auch sicherlich gerne wieder hin. Der SV Straelen, Fünfter der abgelaufenen Spielzeit, hat dieses Ziel bereits formuliert. Seinen nächsten Test bestreitet der PSV am Samstag (16 Uhr) beim SV Orsoy.