PSV-Reserve in Kleve fast zum Siegen verdammt

Angreifer Arthur Cwiek (l.), gegen Olympia Bocholt in der PSV-Reserve am Ball, rückt wieder in den Landesliga-Kader der Lackhausener auf.
Angreifer Arthur Cwiek (l.), gegen Olympia Bocholt in der PSV-Reserve am Ball, rückt wieder in den Landesliga-Kader der Lackhausener auf.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Im Duell der Reserven beim 1. FC Kleve muss der PSV Lackhausen punkten. Sonst hat das Blatt imAbstiegskampf kaum noch Trümpfe.

Wesel..  Es ist nicht die allerletzte Chance – aber wenn die Reserve des PSV Lackhausen (12. Platz/33 Punkte) sich für das Finale im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga noch bessere Karten als das derzeitige Blatt besorgen möchte, sollte sie ihr Gastspiel am Pfingstmontag (15 Uhr) bei der noch nicht endgültig geretteten zweiten Mannschaft des 1. FC Kleve (9./39) gewinnen.

„Die Stimmung ist gut und wir haben super trainiert“, sagt Polat Aydin mit Blick auf die 90 Minuten, die selbst im Falle einer Niederlage noch nicht zwangsläufig das Ende der Bezirksliga für den PSV-Unterbau bedeuten würden. Zumal der SV Bislich (34) und der über Pfingsten spielfreie FC Olympia Bocholt (37) am letzten Spieltag noch gegeneinander spielen. Doch diese beiden, direkt vor dem PSV über der Abstiegszone platzierten Mannschaften, können in jedem Fall noch 40 Punkte erreichen, die Grünen bei einer Niederlage in Kleve nicht mehr. Aber Aydin möchte nicht rechnen, sondern sich auf Fußball konzentrieren. „Wir müssen uns dort auf Kunstrasen einstellen, was nicht unbedingt ein Nachteil für uns sein muss“, sagt der Coach und lobt: „Die Jungs gefallen mir spielerisch immer besser und auch konditionell sollte es für 80 Minuten reichen. Den Rest müssen wir uns gut einteilen.“

Im Gegensatz zum vergangenem Sonntag, dem 2:2 gegen Olympia, stoßen die A-Jugendlichen Sebastian Görg und Jonas Ventz sowie Matthias Lackermann dazu. Das Tor dürfte erneut Patrick Erhart hüten. „Er ist mit seiner Erfahrung und Ruhe im Aufbau sehr wichtig für uns“, sagt Coach Polat Aydin und bleibt selbst ebenfalls ruhig im Abstiegskampf.