PSV Lackhausen will Auswärtssieg zu Hause vergolden

Timo Giese (am Ball) ist nach seiner Gelb-Roten Karte gegen die Sportfreunde Niederwenigern (3:2) wieder an Bord des PSV Lackhausen, der am Sonntag die Spielvereinigung Sterkrade-Nord empfängt.
Timo Giese (am Ball) ist nach seiner Gelb-Roten Karte gegen die Sportfreunde Niederwenigern (3:2) wieder an Bord des PSV Lackhausen, der am Sonntag die Spielvereinigung Sterkrade-Nord empfängt.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
In Klosterhardt (1:0) gewonnen, Sonntag kommt Sterkrade zum Molkereiweg: Fußball-Landesligist PSV Lackhausen will im Abstiegskampf nachlegen.

Wesel..  Zehn Punkte aus den vergangenen fünf Spielen geholt, aber immer noch nur drei Zähler über der roten Zone platziert: So ergeht es dem PSV Lackhausen (9. Platz/27 Punkte) im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga, in den er und der SV Burgaltendorf (11./24) mit ihren guten Läufen aber nun auch weitere Teams hineingezogen haben. Nicht dazu gehört der Gast am Sonntag, die Spvgg. Sterkrade-Nord (5./38). Die Ruhrgebietsler dürfen sich nach ihrem jüngsten 3:0-Erfolg gegen den FSV Duisburg und nur einer Niederlage in den letzten neun Spielen sogar noch Hoffnung auf die Vize-Meisterschaft machen.

„Wir müssen weiter hart arbeiten, haben gut trainiert und wollen unseren Sieg in Klosterhardt am Sonntag zu Hause vergolden“, sagt PSV-Trainer Roger Rütter, der nicht glaubt, dass sich mögliche Unruhen im Verein durch den Trainerwechsel von Aycin Özbek zu Polat Aydin bei der abstiegsbedrohten Bezirksliga-Reserve auf den Landesliga-Kader übertragen könnten. „Ich persönlich finde es zwar sehr schade, aber es sind zwei verschiedene Mannschaften. Wir müssen sehen, dass wir an diesem fünftletzten Spieltag so viele Leute wie möglich in die Zweite packen, damit diese dort auch weiter aushelfen können.“

Christoph Ley beim Training

In der Landesliga-Formation sind bis auf den gesperrten Dario Floris soweit alle Mann an Bord. Auch Timo Giese ist nach seiner „Ampelkarte“ gegen Niederwenigern wieder dabei. Das Tor hütet weiterhin der im Sommer zur Reserve nach Hönnepel-Niedermörmter wechselnde Sebastian Kaiser. Patrick Erhart ist noch nicht wieder vollkommen fit und geht eventuell zur „Zweiten“. Dafür durfte Rütter beim Training sogar einen Überraschungsgast begrüßen: Christoph Ley hat mal wieder die Schuhe geschnürt. „Es ist noch überhaupt nicht geklärt, ob er aushilft oder vielleicht sogar wieder richtig anfängt“, so der Coach über den 32-jährigen Allrounder, der beruflich und privat bedingt im vergangenen Sommer mit dem Fußball aufgehört hatte, aber als Beisitzer im Vorstand dem Verein treu geblieben war.

PSV bereits am Freitag beim Duisburger SV

Das 2:3 im Hinspiel bei Sterkrade-Nord war noch in der Phase, als der PSV regelmäßig nach einer halben Stunde bereits weit auf der Verliererstraße unterwegs war. 0:3 hieß es nach 36 Minuten. „Die ersten beiden Gegentore waren blitzsaubere Konter nach Standards für uns. Das haben wir mittlerweile abgestellt“, so Rütter, der einen Heimsieg am Sonntag als einen ganz großer Schritt in Richtung Klassenerhalt bezeichnet. „Nun kommen wieder mehr Zuschauer zu uns, was natürlich auch mit den Ergebnissen der letzten Wochen zu tun hat. Ich hoffe, dass dieser Trend sich fortsetzt.“