PSV Lackhausen am Freitag zu Gast beim DSV 1900

Viktor Klejonkin hat nach Ansicht von Roger Rütter zur Rückrunde „seinen Platz in der Mannschaft gefunden“. Klejonkin agiert mittlerweile offensiv, ist zur Führungsfigur avanciert und traf in den letzten fünf Partien dreimal.
Viktor Klejonkin hat nach Ansicht von Roger Rütter zur Rückrunde „seinen Platz in der Mannschaft gefunden“. Klejonkin agiert mittlerweile offensiv, ist zur Führungsfigur avanciert und traf in den letzten fünf Partien dreimal.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma

Wesel..  Nach Vogelheim sind auch Bottrop und Königshardt im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga nicht mehr zu retten. Sie konnten nicht mithalten im Endspurt, den der PSV Lackhausen (9. Platz/30 Punkte), aber auch der SV Burgaltendorf (11./27) eingeläutet haben. Bereits am Freitag kann der Postsportverein beim Duisburger SV (7./32) im Kampf um den Klassenerhalt wieder vorlegen und mit einem Sieg, es wäre der vierte in Folge, selbst auf Platz sieben klettern. Im Fall einer Pleite droht am Sonntagabend jedoch sogar der Sturz zurück in die Rote Zone. Anstoß auf dem Kunstrasen an der Düsseldorfer Straße ist um 20 Uhr.

„Wir haben das untere Mittelfeld in den Abstiegskampf gezogen“, so PSV-Trainer über die Tatsache, dass sich mit seinem Team, dem DSV, VfB Speldorf (30), SF Niederwenigern (28) und eben Burgaltendorf (27) fünf Mannschaften um vier noch zu vergebende Plätze für den Klassenerhalt streiten.

In der Rückrundentabelle rangieren die Weseler mit ihren 16 Zählern auf Rang fünf, Burgaltendorf holte nur zwei Punkte weniger. „Wir haben unser Spiel umgestellt und verhalten uns taktisch besser. Zudem haben Leute wie Viktor Klejonkin oder Christopher Abel zur Rückrunde ihren Platz in der Mannschaft gefunden,“ so Rütter, der Neuzugang Klejonkin mittlerweile in der Offensive agieren lässt. Durchsetzungsvermögen, Körpersprache und Schussgewalt sprechen für die Kämpfernatur. „Leider ist für den Chrissi die Saison schon vorbei. Er hat der Mannschaft nach seiner langen Verletzung in der Hinrunde zur Rückrunde richtig gut getan“, so Rütter über Rechtsverteidiger Abel, der sich gegen Sterkrade alle Außenbänder im Fußgelenk riss. Dafür hat der PSV durch die Rückkehr von Dario Floris nach seiner Gelb-Sperre wieder eine Option mehr.

Der DSV begab sich nach dem 0:3 im Hinspiel am Molkereiweg auf eine Talfahrt, nur zehn Punkte aus den anschließenden 13 Spielen haben die Duisburger in Zugzwang gebracht. Nervlich scheint die Mannschaft von Ralf Kessen, einst Trainer des Weseler Spielvereins in der Landesliga, der Situation aber gewachsen. Am vergangenen Freitag gewannen die 1900er das Derby beim FSV Duisburg mit 2:1.

„Wir müssen nicht auf andere gucken. Wir können selbstbewusst dorthin fahren und wollen unseren guten Lauf fortsetzen“, sagt Rütter vor dem Freitagspiel.