Pokalrunde auf Niederrheinebene ist nur zwei Siege entfernt

Wird am Mittwoch operiert und damit dem SV Bislich wohl rund zwei Monate fehlen: Yasin Cagatay.
Wird am Mittwoch operiert und damit dem SV Bislich wohl rund zwei Monate fehlen: Yasin Cagatay.
Foto: WAZ FotoPool
In der dritten Kreispokalrunde sind noch der Fußball-Bezirksligist SV Bislich und die TuS Drevenack vertreten. Bislich erwartet am Mittwoch BW Bienen.

Am Niederrhein..  Zwei Siege trennen die Teilnehmer an der dritten Kreispokalrunde noch vom Einzug in den Wettbewerb auf Verbandsebene. Als vorletzte Hürde stellt sich mit BW Bienen der Tabellenfünfte der Kreisliga A dem Fußball-Bezirksligisten SV Bislich in den Weg. „Wir würden sehr gerne weiter kommen, aber für uns ist es auch ein Test, wo wir jetzt stehen“, sagt Bislichs Trainer Dennis Lindemann. Am Mittwoch gibt es ab 19.30 Uhr die Antwort auf dem Ascheplatz des SVB.

Dabei hat Lindemann einigen Respekt vor dem klassentieferen Gast. „Die haben erst gerade im Testspiel gegen den 1. FC Kleve II gezeigt, wie stark sie sind“, erläutert der Bislicher Coach. Mit 3:1 bezwangen die Blau-Weißen die Klever Reserve, die am kommenden Sonntag erster Rückrundengegner des SV Bislich ist. Abgesehen von der Stärke Bienens ist es vor allen Dingen die eigene Personalsituation, die das Aufeinandertreffen zu einer nicht zu unterschätzenden Aufgabe macht.

Denn ein halbes Dutzend Kicker muss Dennis Lindemann auf jeden Fall ersetzen. Statt des Pokalspiels steht heute beispielsweise bei Yasin Cagatay eine Operation an. Nach seinem Nasenbeinbruch wird die Nase nun gerichtet. „Er wird danach bestimmt zwei Monate ausfallen“, befürchtet Dennis Lindemann. Ebenfalls nicht dabei sind die Urlauber Hendrik Wissing und Matthias Boland sowie Alpha Samoura (Fuß-OP) und die Langzeitverletzten Timo Theißen (Knorpelschaden im Knie) und Moritz Schiermeister (Kreuzbandriss). Dazu gesellen sich noch die Fragezeichen hinter den Einsätzen von Hakan Isik (eigentlich Mittagsschicht), Sebastian Buhners (dicker Fuß) und Ertug Cosgun, der aus beruflichen Gründen erst zweimal trainieren konnte.

Personell wesentlich entspannter sieht es hingegen bei der TuS Drevenack aus. Der Spitzenreiter der Kreisliga B muss zum Pokalspiel am Donnerstag (19.30 Uhr) beim A-Ligisten DJK SF 97/30 Lowick wohl nur Marvin Macherey aus beruflichen Gründen ersetzen. „Allerdings hat uns die Erkältungswelle auch nicht verschont, da werden einige Entscheidungen erst kurzfristig fallen“, sagt Trainer Marco Macherey vor dem Duell der beiden Spitzenreiter der jeweiligen Klassen.

Dabei weiß der Drevenacker Coach um die Schwere der Aufgabe. „Wir fahren als krasser Außenseiter dahin“, verdeutlicht Marco Macherey. Für ihn ist diese dritte Pokalrunde auf Kreisebene auch eher ein Nebenprodukt der laufenden Spielzeit. „Das Spiel ist letztlich zweitrangig. Unser Fokus liegt natürlich auf der Meisterschaft“, sagt der TuS-Übungsleiter. Allerdings starten die B-Ligisten auch erst am 8. März in die Rückrunde.

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