Pokal-Halbfinale kommt dem SVS überhaupt nicht gelegen

Wird am Mittwoch im Pokalspiel des SVS gegen den TSV Marl-Hüls wohl geschont: Marek Klimczok (links).
Wird am Mittwoch im Pokalspiel des SVS gegen den TSV Marl-Hüls wohl geschont: Marek Klimczok (links).
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Am Mittwoch geht es für den Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck um den Einzug in die Pokalrunde auf Verbandsebene. Aber im Fokus steht der kommmende Sonnatg.

Schermbeck..  Die erste von zwei Chancen, in die Fußball-Pokalrunde auf Verbandsebene einzuziehen, bietet sich am Mittwoch dem Westfalenligisten SV Schermbeck. Um 19.30 Uhr erwartet der Tabellenzweite der Gruppe 1 im Kreispokal-Halbfinale mit dem TSV Marl-Hüls den Zweiten der anderen Gruppe. Der Sieger ist definitiv auf Verbandsebene dabei, dem Verlierer bietet sich noch in einem Spiel gegen den Landesligisten TuS Haltern diese Möglichkeit.

Dieses Halbfinale kommt für Christoph Schlebach eher zur Unzeit. „Wir müssen sehen, wie wir den Spagat zu kommenden Sonntag schaffen“, sagt der SVS-Trainer. Denn für den 46-Jährigen besitzt die Meisterschaft eindeutig Priorität, und da wartet am Sonntag das Topspiel gegen den Tabellendritten Preußen Münster II. Auf diese Begegnung werde er bei der Aufstellung „totale Rücksicht nehmen“. Dabei weiß er natürlich auch, dass die personellen Alternativen eher dünn gesät sind. „Aber ich werde diese komplett ausreizen“, kündigt Christoph Schlebach an.

So spielt er mit dem Gedanken, dem 36-jährigen Marek Klimczok aufgrund der Belastung in den letzten Wochen eine Pause zu gönnen. Weitere Umstellungen sind wahrscheinlich. „Gegenüber dem Spiel in Bielefeld wird die Mannschaft auf jeden Fall anders aussehen“, so der Coach. Im Tor nimmt er den im Pokal üblichen Wechsel vor, Dennis Heyer rückt zwischen die Pfosten. Kevin Ewald und Tim Dosedal fallen weiterhin verletzt aus. Max Bönighausens Einsatz ist nach seiner Krankheit und Antibiotika-Einnahme noch fraglich.

Ein Wiedersehen gibt es am Mittwochabend übrigens mit Christian Erwig. „Mit ihm habe ich noch zusammengespielt, damals ist er als Torjäger groß herausgekommen“, erinnert sich Christoph Schlebach.