Pflichtaufgabe des PSV Lackhausen gegen Absteiger Bottrop

Zauberei am Ball ist gerade im Abstiegskampf nicht gerne gesehen, aber manchmal kann man das Spielgerät wie hier Kevin Kirstein eben nicht anders mitnehmen. Der Linksfuß und die Grünen erwarten am Montag den bereits abgestiegenen VfB Bottrop am Molkereiweg, Das Hinspiel gewann der PSV mit 2:0.
Zauberei am Ball ist gerade im Abstiegskampf nicht gerne gesehen, aber manchmal kann man das Spielgerät wie hier Kevin Kirstein eben nicht anders mitnehmen. Der Linksfuß und die Grünen erwarten am Montag den bereits abgestiegenen VfB Bottrop am Molkereiweg, Das Hinspiel gewann der PSV mit 2:0.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga geht weiter: Pfingstmontag empfängt der PSV Lackhausen den bereits als Absteiger feststehenden VfB Bottrop.

Wesel..  Die Aufholjagd in der Rückrunde lief blendend, doch der vergangene Spieltag hat dem PSV Lackhausen (11. Platz/30 Punkte) einen Dämpfer in Sachen Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga verpasst. Während die Grünen beim Duisburger SV mit 1:3 unterlagen, zogen die direkten Konkurrenten aus Niederwenigern (2:1 in Klosterhardt) und Burgaltendorf (1:0 in Vogelheim) wieder an den Grünen vorbei. Vom ersten Abstiegsplatz aus empfängt der PSV am Pfingstmontag (15 Uhr) den nur einen Tabellenrang schlechter platzierten VfB Bottrop, der mit seinen lediglich 15 Zählern aber bereits schon länger als Absteiger fest steht.

„Man musste damit rechnen, dass es ganz schlecht laufen könnte. Aber an diesem Wochenende könnte es auch sehr gut für uns laufen“, sagt PSV-Trainer Roger Rütter, dessen Team mit Bottrop und nächste Woche in Königshardt zwei Absteiger vor der Brust hat, während die direkte Konkurrenz aus Burgaltendorf und Speldorf (31) dann gegeneinander antritt. An diesem Pfingstmontag bekommt es das Lackhausener Konkurrenten-Trio mit den Teams auf den Plätzen drei bis fünf der Tabelle zu tun.

„Und deshalb haben wir es weiterhin selbst in der Hand, wenn wir unsere Spiele gewinnen“, sagt Rütter, der an die starke Heimbilanz der Hansestädter in der Rückrunde erinnert. 13 Zähler aus fünf Auftritten stehen da zu Buche. Da müsse die Elf weitermachen. „In Duisburg haben wir nicht gut gespielt, wissen aber auch, was wir falsch gemacht haben. Zu Hause müssen wir wieder zeigen, dass wir es besser können“, so der Coach.

Aus der Regionalliga droht den Landesligisten aber noch ein weiteres Problem. Denn für den wahrscheinlichen Fall, dass der KFC Uerdingen heute sogar trotz eines Heimsieges gegen die Reserve von Fortuna Düsseldorf in die Oberliga absteigt, muss der Fünftletzte der Gruppe 3 mit den beiden Pendants aus den anderen Landesliga-Gruppen in eine Abstiegsrelegation. Das Schlusslicht dieser Runde wird Bezirksligist. Dies bestätigte Gruppenleiter Thomas Klingen.

Related content

Doch soweit ist es noch nicht, vor allen Rechenspielen steht der Pflichtsieg gegen den VfB an, der seine Motivation zwar nicht mehr aus der Tabelle ziehen kann, es den Gegnern trotzdem nicht leicht macht. In der Rückrunde gewannen die Bottroper die Kellerduelle gegen Vogelheim (5:1) und Königshardt (3:0). Zuletzt mühten sich der FSV Duisburg (3:2), VfL Rhede (2:1) und Burgaltendorf (2:1) zu knappen Erfolgen. Lediglich der VfB Speldorf schoss die Bottroper mit 8:1 ab.

„Sie wollen sich vernünftig verabschieden und werden uns nichts schenken. Wir werden wieder Vollgas benötigen, um als Sieger vom Platz zu gehen“, sagt Rütter, der personell umstellen muss. Jim Grimm ist beruflich, Oliver Vos privat verhindert. Für Vos dürfte Stephan Sanders neben Björn Assfelder in die Innenverteidigung rücken. Da der PSV bereits letzten Freitag kickte und nun erst wieder Montag dran ist, hat sich Necati Güclüs einwöchige Gelbsperre erledigt.