Oster-Ponyturnier beim RV Jagdfalke Brünen

Am kommenden Montag lädt der RV Jagdfalke Brünen wieder zu seinem Oster-Ponyturnier ein. Im vergangenen Jahr waren auch Monique Dickmann vom PSW Isseltal und Melodie an der Bergstraße zu Gast.
Am kommenden Montag lädt der RV Jagdfalke Brünen wieder zu seinem Oster-Ponyturnier ein. Im vergangenen Jahr waren auch Monique Dickmann vom PSW Isseltal und Melodie an der Bergstraße zu Gast.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann

Hamminkeln..  Seit seinen Anfängen in den 60er Jahren ist das Osterponyturnier des RV Jagdfalke Brünen immer eine Startrampe für Reitkarrieren gewesen. Manch große Laufbahn hat an der Bergstraße begonnen. Isabell Werth etwa, die mit fünf olympischen Goldmedaillen reich dekorierte Dressurreiterin, absolvierte ihr erstes Ponyturnier in Brünen. Die sogenannten kleinen Prüfungen, die Reiter- oder Führzügel-Wettbewerbe, stehen natürlich auch am Ostermontag wieder auf dem Programm. Doch Jagdfalke-Pressewartin Barbara Fritzen und ihre Vereinskollegen haben ein verändertes Interesse festgestellt.

„Bei den kleinen Prüfungen sind weniger Starter gemeldet, dafür ist die Resonanz im L-Bereich stark angestiegen“, sagt sie. „Warum das so ist, wissen wir auch nicht genau. Es gibt weniger reitende Kinder, und vielleicht haben sich unsere guten Bedingungen bei den professionelleren Ponyreitern herumgesprochen“, mutmaßt Fritzen.

Deshalb nehmen Reiter zum Beispiel aus Aachen die weite Anfahrt in Kauf, um in den Prüfungen der Klasse L dabei zu sein. Allein für die Pony-Dressurprüfung der Klasse L** um 13.30 Uhr, die das FEI-Siegel des internationalen Pferdesportverbandes trägt und in dieser Form auch bei Meisterschaften ausgetragen wird, sind 55 Nennungen eingegangen.

Insgesamt sind 512 Starts beim Osterponyturnier vorgesehen, das um 8.15 Uhr mit einer L-Dressurreiterprüfung beginnt. Ein weiteres Highlight ist die erste Qualifikation zum Nachbarschulte-Pony-Cup, die Dressur (12 Uhr) und Springen (14.15 Uhr) verbindet.

Sturmtief „Niklas“ hat auf der Anlage in Brünen die Vorbereitung kaum durcheinander gewirbelt. „Wir mussten nur einige kleine Äste abräumen, nichts Spannendes“, meint Fritzen. „Nur der Regen könnte langsam aufhören.“ Der Rasen-Springplatz, der dank des darauf liegenden Sandes und Klaus Beines täglicher Pflege in gutem Zustand ist, verträgt viel Nässe. „Aber für das Drumherum ist besseres Wetter natürlich wichtig“, sagt Fritzen. „Zum Osterponyturnier kommen immer viele Familien und Leute aus Brünen, die man sonst nicht häufig bei uns sieht.“