Ohne Training nach Osterfeld

Wesel..  „Die Voraussetzungen für einen Erfolg dort sind eher suboptimal“, sagt Karsten Jasinski, Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesel (5. Platz/11:11 Punkte), vor dem Gastspiel am Sonntag (11 Uhr) beim Turnerbund Osterfeld (4./12:10).

„Wir fahren ohne eine Trainingseinheit in dieser Woche dorthin, was eigentlich schon gar nicht geht“, erläutert Jasinski. Sein Plan hatte anders ausgesehen. Wegen zahlreicher gesundheitlich bedingten Absagen für Dienstag hatte er angeboten, gemeinsam Deutschland gegen Dänemark bei der WM zu gucken. „Aber unter der Voraussetzung, dass wir Donnerstag komplett und richtig gut trainieren. Da waren noch mehr krank.“ Bis auf Torhüterin Ulrike Laukner (privat bedingt) hat für Sonntag aber niemand abgesagt.

Zudem geht es auch noch gegen einen echten „Angstgegner“ der HSG. „Von den sieben Spielen unter meiner Leitung gegen Osterfeld haben wir sechs verloren. Zwar immer knapp, aber die letzten fünf in Folge“, so Jasinski. Als einen Grund dafür sieht er die ungewöhnliche Härte im Spiel der Osterfelderinnen an. „Die wünschte ich mir manchmal auch bei uns“, sagt Jasinski.

Und dann wäre da noch der schwache Auftritt beim 22:28 in Uedem. „Wobei der auch seinen Vorteil hat“, meint der Coach, „schlechter kann es nicht werden!“