Niederlage und die nächsten Ausfälle schmerzen den SVB

Wesel..  Eine Niederlage, die einige Gäste nicht nur im übertragenen Sinne schmerzte, erlitt Fußball-Bezirksligist SV Bislich beim SV Vrasselt. Die abstiegsbedrohten Gäste verloren beim Tabellendritten mit 0:4 (0:1) und rangieren nur noch einen Zähler und Platz über der Roten Zone.

Zu allem Übel zog sich Angelo Sicurello, gerade erst von einem Mittelhandbruch halbwegs genesen, eine Gehirnerschütterung zu und musste wie Kai Sprenger, der am Boden liegend im Gewühl wohl einen Tritt ins Gesicht abgekommen hatte, frühzeitig ausgewechselt werden.

„Unser Verletzungspech in diesem Jahr ist wirklich unfassbar“, so Trainer Dennis Lindemann, der sich zudem über die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung in Vrasselt ärgerte. So zum Beispiel vor dem 0:1, als Sprenger seiner Ansicht nach im eigenen Sechzehner klar gefoult wurde, auf dem Ball landete und wie erwähnt ein angeschwollenes Gesicht und Sehstörungen davon trug. Doch der Unparteiische entschied auf Sperren des Balles und indirekten Freistoß für Vrasselt. Deren Top-Torjäger Matthias Pfände schoss aus knapp zehn Metern unter die auf der Linie hüpfende SVB-Mauer zum 1:0 durch (37.).

„Wir hatten uns in der Pause viel vorgenommen, kommen raus und kassieren das 0:2. Da war die Luft raus“, so Lindemann nach dem Tor von Geurtsen (46.). Beim 0:3 durch Warthuysen sah SVB-Keeper Sven Sextro nicht gut aus, allerdings war der Ball vor ihm versprungen (57.). „Wenn er ansonsten weiter so stark hält, darf ihm zum 0:3 so etwas gerne passieren“, so Lindemann. Erneut Geurtsen markierte den Endstand (72.).