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4. Moonlight-Lauf

Neuer Teilnehmerrekord im Weseler Mondschein

22.05.2011 | 19:39 Uhr

Wesel.Das Knacken von verbrennendem Holz ist ein beruhigendes Geräusch. Beim vierten Moonlight-Lauf ist es zu hören, weil keine Musik aus den Boxen dröhnt, kein Moderator ins Mikrofon brüllt. Der von lodernden Fackeln gesäumte Zieleinlauf im Weseler Auestadion schenkt den Sportlern Momente ungewöhnlicher Intimität.

Diese Atmosphäre zieht die Läufer der Region an. Sie pulverisierten den Teilnahmerekord aus dem letzten Jahr. Insgesamt 341 Läufer nahmen die sieben Kilometer lange, beleuchtete Strecke am Auesee in der Dämmerung in Angriff und ließen damit die Organisatoren zwischen Staunen und Freude schwanken.

Richtig glücklich sei er, sagte Dieter Kloß von den Lauffreunden Hadi Wesel und lachte dabei über sein Gesicht. „Wir wurden von den 100 Nachmeldern schon überrascht.“ Die Experten von Taf-Timing sorgten dafür, dass der Startschuss vor den Toren des Auestadions trotzdem pünktlich ertönte. „Ich sehe noch keine Obergrenze an Startern. Die Strecke und der Platz im Ziel geben noch einiges her. Wir können das managen“, versprach Hermann Terhorst, der mit seinen Kollegen von Taf-Timing die Zeit professionell nahm.

Für Knut Haaver blieb sie bei 23:18 Minuten stehen. Der Läufer vom TSV Weeze konnte damit die letzten Meter durch die Fackelgasse ganz alleine genießen. „Der Einlauf ist wirklich toll“, lobte Haaver, der sich kurzfristig für die Abendveranstaltung angemeldet hatte. Für den 43-Jährigen sollte seine Premiere in der Hansestadt ein „Kontrolllauf“ für den 10-Kilometer-Start in Sonsbeck sein. Prüfung bestanden. Vorjahressieger Jan-Matti Becker (23:55/pro homine firmenfitness) und Sascha Hubbert (24:23/SV Steele) liefen nach Haaver ins illuminierte Ziel.

4. Moonlightlauf in Wesel

Dort wartete Dieter Kloß und strahlte immer noch. Der neue Teilnehmerrekord spülte so viel Geld in die Kassen, dass weitere Lampen auf dem Rundkurs aufgestellt werden können. „Irgendwann ist dann die ganze Strecke ausgeleuchtet“, sagte Kloß. Der Moonlight-Lauf leuchtet schon jetzt hell und weit sichtbar.

Niklas Preuten

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