Mareen Hufe verzichtete auf Start in Frankfurt

Nach ihrem Start in Brasilien  passte der Ironman in Frankfurt nicht in den Trainingskalender von Mareen Hufe
Nach ihrem Start in Brasilien passte der Ironman in Frankfurt nicht in den Trainingskalender von Mareen Hufe
Foto: NRZ

Wesel..  Mit Blick auf ihren Trainingsplan und die zweite Saisonhälfte hatte Mareen Hufe auf den Ironman in Frankfurt verzichtet. „Ich habe nach Brasilien kurz regeneriert und anschließend drei Wochen intensiv trainiert“, so die Weseler Weltklasse-Triathletin.

Im Nachhinein ärgert sie sich zumindest ein wenig über die Entwicklungen, sie hatte das Starterfeld bei diesem in Sachen Ranglistenpunkte hoch dekorierten Event im Vorfeld stärker erwartet. Für die Qualifikation für Hawaii hätte Hufe in Frankfurt Neunte werden müssen. „Und es wäre sicherlich ein Platz unter den Top Ten geworden“, schätzt sie. Die Weselerin hat noch nicht entschieden, ob sie am 19. Juli beim Ironman in Zürich oder im englischen Bolton startet. „Für Hawaii muss ich egal bei welchem der beiden wahrscheinlich sogar aufs Podium kommen“, erläutert Hufe, die zur Schweiz tendiert.

Lobende Worte fand die Profi-Starterin für das Ironman-Debüt von Kirsten de Baey (337. Platz/10:43,17 Stunden) vom Hamminkelner SV in Frankfurt. „Sie hat das sehr gut gemacht. Wenn ich mir die einzelnen Zeiten angucke, hat sie alles sehr gut umgesetzt.“ Trainiert haben die beiden noch nicht zusammen. „Es hat vom Trainingsplan noch nicht gepasst, aber wir stehen im Kontakt“, so Mareen Hufe.