Letzter Gegner von oben im Saison-Endspurt des SV Bislich

Die Offensivkräfte Angelo Sicurello (Nr. 12) und Alpha Samoura empfangen mit dem SV Bislich am Sonntag die SV 08/29 Friedrichsfeld an der Frankenstraße.
Die Offensivkräfte Angelo Sicurello (Nr. 12) und Alpha Samoura empfangen mit dem SV Bislich am Sonntag die SV 08/29 Friedrichsfeld an der Frankenstraße.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach einem spielfreien Wochenende geht der Abstiegskampf für den Fußball-Bezirksligisten SV Bislich weiter: Am Sonntag kommt die SV 08/29 Friedrichsfeld.

Wesel..  Selbst nicht gekickt und trotzdem noch über der Abstiegslinie – der vergangene Spieltag in der Fußball-Bezirksliga hätte schlechter laufen können für den SV Bislich (11. Platz/33 Punkte), der am Sonntag mit der SV 08/29 Friedrichsfeld (3./54) aber wieder eine schwere Aufgabe vor der Brust hat.

„Bei den vielen guten Spielern in Friedrichsfeld weiß man gar nicht, wen man besonders hervorheben soll“, sagt SVB-Trainer Dennis Lindemann über den Gast, der seine eigene Elf im Hinspiel mit 6:2 abfertigte. Doch mit nur zwei Siegen in den letzten sieben Auftritten haben auch die 08/29er den Kontakt zur Tabellenspitze abreißen lassen.

„Wir müssen kompakt stehen und so lange wie möglich die Null halten“, sagt Lindemann, der froh ist, dass Andreas Mansfeld wieder für ihn in der Abwehr-Zentrale spielt. „Er kann so schnelle Leute wie Daniel Hinnemann ablaufen.“ Bei Marc Ressel und Sabri Bulut hofft der Bislicher Trainer, dass beide erneut grünes Licht signalisieren. Marc Ressel habe mit seinem Tor gegen Bedburg gezeigt, wie wichtig er selbst für nur 30 Minuten sei. „Und Sabri Bulut ist ein absoluter Team-Player, der kaum einen Ball verliert und die Mannschaft auf der Sechs mitreißen kann“, erläutert der Bislicher Coach.

Friedrichsfelds Coach hofft auf eine Reaktion

Für wie lange es bei Tobias Wissing nach längerer Krankheit und nur einer Trainingseinheit schon wieder reicht, weiß bei den Platzherren niemand. Björn Remy, der seinen Abgang in Richtung des designierten Landesliga-Aufsteigers SV Hönnepel-Niedermörmter II angekündigt hat, fehlt weiterhin aufgrund von Adduktorenproblemen.

„Friedrichsfeld ist für uns der letzte Gegner von oben und auch nicht unschlagbar“, sagt Dennis Lindemann. „Gerade im Hinblick auf das Restprogramm haben wir den Klassenerhalt selbst in den Händen.“

Nach Friedrichsfeld geht es für den SV Bislich nach Pfalzdorf (14./28) und Hamminkeln (6./39), dann kommt Uedem (15./28), bevor es für die Schwarz-Weißen am letzten Spieltag zu einem Endspiel bei Olympia Bocholt (10./33) kommen könnte. „Es wäre schön, wenn wir schon vorher durch wären“, denkt wohl nicht nur Lindemann.