Letzte Chance für BWD, den Anschluss nicht zu verlieren

Trainer Ralf Sobotta schwört seine Damen von BW Dingden auf das Keller-„Endspiel“ am Sonntag in Friedrichsfeld ein.
Trainer Ralf Sobotta schwört seine Damen von BW Dingden auf das Keller-„Endspiel“ am Sonntag in Friedrichsfeld ein.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Gastspiel beim Schlusslicht: Die Landesliga-Handballerinnen von BW Dingden müssen als Tabellenvorletzter siegen, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu besitzen.

Am Niederrhein..  Zum absoluten Kellerduell kommt es am Sonntag in der Handball-Landesliga der Damen, wenn der Tabellenvorletzte BW Dingden beim Schlusslicht SV 08/29 Friedrichsfeld II zu Gast ist. Anwurf in der Halle des Gymnasiums Voerde ist um 16.15 Uhr.

Mit ihren 6:24 Punkten auf dem Konto ist das rettende Ufer für die Blau-Weißen sieben Spieltage vor dem Ende bereits sechs Zähler entfernt. Angesichts von lediglich drei Pluspunkten auf dem Konto ist der Klassenerhalt für die Friedrichsfelderinnen fast schon utopisch.

„Es ist klar, dass nur der Sieger überhaupt noch eine Chance hat, in der Landesliga zu bleiben. Und ich glaube an diese Chance“, erläutert BWD-Trainer Ralf Sobotta. Es sei aber fatal, jetzt alle Hoffnungen und damit auch Druck in dieses Spiel zu projizieren. „Auch bei einem Abstieg würde die Welt hier nicht untergehen, denn die Mannschaft ist nach der Systemumstellung auf einem sehr guten Weg“, so der Coach

Sobotta hat seinen Damen bekanntlich ein 6-0-Deckungsbollwerk sowie einen ruhigen Aufbau verordnet, um Fehler zu vermeiden und die Chancen besser zu kreieren. „Die Mannschaft hat damit zuletzt riesen Fortschritte gemacht, aber sich leider gegen Osterfeld nicht selbst belohnt. Vielleicht fehlte da noch ein wenig die Cleverness“, meint Sobotta, der personell bis auf die privat verhinderte Heike Hartmann alle Spielerinnen an Bord hat. Auch Lena Koopmann kann in den Semesterferien wieder regelmäßig eingeplant werden.

Um ihren Gegner in der Tabelle zu sehen, müssen die Damen der HSG Wesel (5. Platz/15:15 Punkte) in die andere Richtung gucken als die Dingdenerinnen. Die Rot-Weißen haben am Sonntag (18.45 Uhr) den unbesiegten Spitzenreiter TV Bruckhausen (29:1) in der Rundsporthalle zu Gast. „Es ist nicht meine Art in ein Spiel zu gehen und vorher zu sagen, dass wir chancenlos wären. Aber mit Bruckhausen können wir uns derzeit eigentlich nicht wirklich messen“, erläutert HSG-Trainer Karsten Jasinski. „Sie haben Spielerinnen mit weitaus höherklassiger Erfahrung und nicht von ungefähr noch kein Spiel verloren.“

In den eigenen Reihen möchte Jasinski Leuten, die noch nicht so viel zum Zuge gekommen sind, mehr Einsatzzeit einräumen. Dazu gehören auch die aus der Reserve dazugestoßenen Julia Lange und Marie-Claire Rupert.