Leistungssteigerung von BW Dingden II bleibt unbelohnt

Von der Bezirksklasse in die Oberliga: Greta Klein-Hitpaß, sonst Spielerin der „Vierten“, half in der zweiten Mannschaft aus und überzeugte Trainer Markus Bünker.
Von der Bezirksklasse in die Oberliga: Greta Klein-Hitpaß, sonst Spielerin der „Vierten“, half in der zweiten Mannschaft aus und überzeugte Trainer Markus Bünker.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Oft treten sie gar nicht wie ein Tabellenletzter auf, doch die Leistungen der Oberliga-Volleyballerinnen von BW Dingden II drücken sich nicht in Punkten aus.

Hamminkeln..  Die Formkurze zeigt weiter nach oben, die Ergebnisse spiegeln diesen Umstand aber immer noch nicht wider. „Dabei wäre ein Punkt diesmal verdient gewesen“, meinte Markus Bünker. Doch der Trainer ging zusammen mit den Oberliga-Volleyballerinnen von BW Dingden II mal wieder leer aus, und dies im zehnten von bisher elf Saisonspielen. Gegen den Tabellendritten RWR-Volleys Bonn bezogen die Blau-Weißen eine 2:3 (18:25, 25:23, 20:25, 21:25)-Niederlage. Fünf Punkte trennen das Schlusslicht von einem Relegationsplatz.

Diesen von Markus Bünker angesprochenen einen Zähler hätte es beim Gewinn eines zweiten Satzes gegeben. Vor allen Dingen im vierten Durchgang schnupperten die Dingdenerinnen daran, nach dem 21:21-Zwischenstand zog Bonn aber davon. Zuvor hatte BWD II einen zweiten Satz abgeliefert, der so gar nicht zu einem Tabellenletzten passte. Ein Bilderbuchstart sorgte für ein schnelles 10:3, danach ließen aber Sicherheit und Konzentration in der Annahme ein wenig nach. Bonn glich aus (12:12) und ging sogar in Führung (17:14). Doch die Bünker-Sechs fing sich wieder und kam zum knappen 25:23. Danach schlichen sich jedoch Fehler in der Annahme ein und auch bei den Aufschlägen. Ein Sonderlob erhielt Greta Klein-Hitpaß, die sonst bei der „Vierten“ in der Bezirksklasse spielt.

Mit einer nicht eingeplanten 2:3 (15:25, 28:26, 25:21, 18:25, 11:15)-Niederlage gegen FS Duisburg verabschiedete sich BW Dingden III vorerst punktemäßig vom Spitzenduo der Bezirksliga. Während die Truppe von Trainer Arne Ohlms schwächelte, gaben sich MTG Horst und MTV Rheinwacht Dinslaken keine Blöße. Als entscheidend für die Schlappe hatte der Coach die Zahl der Eigenfehler ausgemacht. Nach seiner Rechnung resultierten 77 der 112 abgegebenen Punkte daraus.

In der Bezirksklasse marschiert die „Vierte“ weiter einsam an der Tabellenspitze. Nur 34 Minuten benötigte der Ligaprimus, um das Schlusslicht TV Voerde II mit 3:0 (25:9, 25:12, 25:8) abzufertigen. Außerdem setzte sich in der Kreisliga die fünfte Garnitur mit 3:1 gegen den MSV Duisburg durch.