Kira Kattenbeck verlässt den BV Wesel RW

Verlässt nach fünf Jahren den Zweitligisten BV Wesel RW und wechselt in die 1. Bundesliga zu Union Lüdinghausen: Kira Kattenbeck.
Verlässt nach fünf Jahren den Zweitligisten BV Wesel RW und wechselt in die 1. Bundesliga zu Union Lüdinghausen: Kira Kattenbeck.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach fünf Jahren beim Badminton-Zweitligisten BV Wesel RW sucht Kira Kattenbeck eine neue Herausfordertung. Sie wechselt zum Erstligisten Union Lüdinghausen.

Wesel..  Kira Kattenbeck wird den Badminton-Zweitligisten BV Wesel RW nach fünf Jahren verlassen und zur kommenden Saison zum Erstligisten Union 08 Lüdinghausen wechseln. „Der Abschied fällt mir schwer, aber in Lüdinghausen kann ich mich sportlich weiterentwickeln“, sagt die 22-Jährige. Thorsten Hukriede, Kapitän und Kaderplaner der Rot-Weißen, hätte den Vertrag gerne verlängert: „Es ist sehr schade, dass ich Kira nicht überreden konnte. Aber als Nationalspielerin soll sie natürlich die Chance in der 1. Bundesliga nutzen dürfen.“

Kattenbeck bezeichnet den Wechsel zum deutschen Meister 2014 als „Herzensangelegenheit. Ich habe schon als Jugendliche häufig in Lüdinghausen trainiert. Mich verbindet viel mit dem Verein.“ Aber auch den BV Wesel behält sie in guter Erinnerung: „Das Team mit allen Leuten davor und dahinter war super.“

Die Rot-Weißen müssen ab September wohl mit einem komplett neuen Damen-Duo antreten, denn auch Ella Diehl fällt nach Stand der Dinge aus. Die ehemalige Weltklasse-Spielerin wünscht sich ein zweites Kind. Hukriede, der sich auch um eine neue Nummer eins bei den Herren bemüht, spricht in diesen Tagen mit möglichen Neuzugängen.

Der 37-Jährige erreichte bei der letzten DBV-Rangliste der Saison in Solingen mit Hendrik Westermeyer (BC Hohenlimburg) das Halbfinale, zu dem das Duo nicht mehr antrat. Hukriede besuchte stattdessen die Kommunion seiner Nichte Lilly Ruberg. „Ich hatte diesen Termin vorher mit Hendrik abgesprochen und ihm freigestellt, ob wir trotzdem zusammen spielen“, erzählt er. Der Einzug in das Halbfinale mit einem 21:16, 21:14-Sieg gegen Karsten Lehmann/Bastian Zimmermann (SG EBT Berlin) war das Optimum, der freiwillige Rückzug „ein bisschen schade“, wie Hukriede meint.

Ebenfalls in der Runde der letzten Vier kam das Aus für Kattenbeck mit Franziska Volkmann (SV Fun-Ball Dortelweil). Das an Position zwei gesetzte Duo hatte sich bis ins Halbfinale gequält, in dem die späteren Siegerinnen Anika Dörr/Annika Horbach (Dortelweil/Bischmisheim) beim 20:22, 21:16, 15:21 zu stark waren. „Wir können definitiv besser spielen, aber die Niederlage ist kein Beinbruch“, sagt Kattenbeck.

Zwei weitere Rot-Weiße verloren ihre Auftaktspiele: Stefan Lesch unterlag Max Stage aus Remagen (21:16, 17:21, 19:21) und Susanne Flür schied mit Mixpartner Sven Landwehr (Bremer) gegen Mark Byerly/Laura Ufermann (Refrath/STC BW Solingen) aus (10:21, 18:21).