Kein Extra-Druck vor wichtigem Heimspiel des PSV

Timo Giese (r.) agierte zuletzt beim PSV auf der offensiven linken Außenbahn. Nach der Sperre für Dario Floris wird in Lackhausen heute gegen Vogelheim allerdings auch noch jemand für die Sechser-Position gesucht. Im Hintergrund (v. l.):  Viktor Klejonkin, Björn Assfelder und Oliver Vos.
Timo Giese (r.) agierte zuletzt beim PSV auf der offensiven linken Außenbahn. Nach der Sperre für Dario Floris wird in Lackhausen heute gegen Vogelheim allerdings auch noch jemand für die Sechser-Position gesucht. Im Hintergrund (v. l.): Viktor Klejonkin, Björn Assfelder und Oliver Vos.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Bereits am Samstag (16 Uhr) empfängt Fußball-Landesligist PSV Lackhausen den Vogelheimer SV. Ein eminent wichtiges Duell im Kampf um den Klassenerhalt.

Wesel..  Vorlegen im Abstiegskampf der Landesliga wollen bereits am Samstag die Kicker des PSV Lackhausen (10. Platz/18 Punkte) gegen den Vogelheimer SV (13./10). Anpfiff der Partie am Molkereiweg ist um 16 Uhr.

Mit dem 2:2-Punktgewinn gegen den zuvor äußerst formstarken Tabellenzweiten FSV Duisburg hatten sich die Postsportler zuletzt zu Hause wieder knapp über die Abstiegszone gekämpft. Um dort auch nach diesem Spieltag sicher zu bleiben, müssten die Grünen den Gast erneut besiegen. Im Hinspiel gelang mit 2:1 einer von nur zwei Auswärtserfolgen des PSV in dieser Spielzeit. Der direkte Konkurrent der Lackhausener im Keller, der SV Burgaltendorf (17 Punkte), hat am Sonntag die favorisierte Spielvereinigung Stekrade-Nord (5./31) zu Gast.

„Ich sage noch einmal, dass es für mich die stärkste Landesliga ist, in der wir je gespielt haben“, so PSV-Trainer Roger Rütter. Nur weil jetzt der Vorletzte komme, heiße das nicht, dass „wir die mal eben weghauen“. Für Rütter sind das richtig gute Teams, gegen die jedes Mal alles abzurufen ist, um etwas zu holen. „Das ist nicht so einfach – Sonntag für Sonntag.“

Jedes Mal voll reinhauen

Die Einstellung der Grünen am vergangenen Ostermontag war vorbildlich. Viktor Klejonkins größter Ärger bezüglich seiner im ersten Moment doch stark blutenden Platzwunde am Auge war, deshalb die letzten zwei Minuten vor der Pause nicht auf dem Platz stehen zu können. Zum Arzt ging es erst nach dem Abpfiff. Auch Matthäus Cwiek scheute mit einem genähten Schnitt am Auge keinen Zweikampf.

„Wir müssen uns jedes Mal voll reinhauen“, unterstreicht einmal mehr auch Rütter, der allerdings personell zum Umbau gezwungen ist. Nach der umstrittenen Gelb-Roten Karte gegen Dario Floris muss ein neuer Sechser her. Erster Anwärter wäre nach seiner Pause Marvin Schweds. Doch der Kapitän wird erneut passen müssen. Rückenschmerzen, die hinunter bis ins linke Bein ziehen, machen einen Einsatz vorerst unmöglich. „Es ist nicht klar, was es genau ist, aber es wird etwas nachträglich mit seinem Kreuzbandriss zu tun haben“, meint der PSV-Trainer.

Related content

Wohl erneut höchstens Zuschauer dürfte Kevin Kirstein sein. Der Mittelfeldakteur, der mit seinem präzisen linken Fuß im Hinspiel beide Treffer erzielte, ist nach seiner Grippe noch nicht wieder voll bei Kräften. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Christopher Abel. Als Rechtsverteidiger mit Offensivdrang gegen den FSV aufgeboten, musste Abel, der wegen eines Muskelbündelrisses die komplette Hinrunde verpasst hatte, in der 58. Minute angeschlagen ausgetauscht werden.

„Wir werden sehen, wie wir umstellen, das kann ich jetzt noch nicht sagen“, so Roger Rütter, der auch noch nicht verraten möchte, ob Klejonkin erneut mit Jari Ecker eine Doppelspitze bildet.

Lieber betont der Lackhausener Trainer, dass er vor dieser tabellarisch so wichtigen Partie keinen Extra-Druck auf die Mannschaft aufbauen will. „Jedes Spiel ist wichtig, ob da jetzt der FSV oder Vogelheim kommt“, so Rütter. „Gewinnen wollen wir die Spiele alle und am Samstag wird noch nichts entschieden.“