Interne Lösung gefunden
16.02.2010 | 18:17 Uhr 2010-02-16T18:17:00+0100Schermbeck. Ihre Zeit als kommissarische Vereinsvorsitzende läuft ab. Nach dem Rücktritt von Dietmar Diederichs hatte Christiane Rittmann die Geschicke des Reitvereins Lippe-Bruch Gahlen in den letzten Monaten gelenkt. Nur übergangsweise, so hieß es lange Zeit.
Doch wenn am kommenden Freitag die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen auf der Anlage an der Nierleistraße über die Bühne geht, dann wird sie für den Chefposten kandidieren.
Am kommenden Freitag (19. Februar) findet die Jahreshauptversammlung in Paavos Schenke auf der Anlage an der Nierleistraße statt. Ab 18 Uhr trifft sich die Gahlener Reitjugend, zwei Stunden später folgt die Tagung des Gesamtvereins.
Eine ideale Besetzung für den Ehrenvorsitzenden Heiner Nachbarschulte. „Sie hat das jetzt in dem knapp halben Jahr so toll gemacht”, lobt der 73-Jährige. Deshalb ist ihre Kandidatur, die Freitag noch von den Mitgliedern per Votum abgesegnet werden muss, keine Notlösung. „Auch wenn es eine interne Lösung ist und der große Macher, der den Verein übernimmt, nicht gefunden worden ist”, versichert Nachbarschulte.
Er selbst hatte eine Kandidatur kategorisch ausgeschlossen. Für das am Freitag wohl frei werdende Amt des 2. Vorsitzende werde er ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. „Wenn ich das jetzt wieder machen würde, dann hätten wir in drei Jahren doch wieder die gleiche Situation”, meint er. Beim RV Lippe-Bruch Gahlen wird turnusgemäß alle vier Jahre gewählt – und dies war 2009 der Fall, allerdings endete die Amtszeit des Vorsitzenden durch seinen Rücktritt nach wenigen Monaten.
Bei der Besetzung des 2. Vorsitzenden hofft Heiner Nachbarschulte, dass sich „jemand aus dem derzeitigen Vorstand zur Verfügung stellt”. Hier will er allerdings noch keinen Namen nennen.
Auch bei der Angelegenheit „Turnierleiter” für das Januar-Highlight – dem großen, nationalen Springturnier – hält sich der Ehrenvorsitzende zurück. „Die Baustelle, die wir derzeit haben, ist doch groß genug”, erläutert Nachbarschulte, der für 2010 eingesprungen war. Seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert er aber schon. „Wenn das gewünscht wird, würde ich ja sagen”, so Nachbarschulte. Ernsthafte Gedanken darüber will er sich mit den Verantwortlichen im Sommer machen.
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