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Fußball-Stadtmeisterschaft

HSV demontiert den Außenseiter, Mehrhoog jubelt dank Unteregge

17.08.2012 | 19:02 Uhr
HSV demontiert den Außenseiter, Mehrhoog jubelt dank Unteregge
Die Blau-Gelben aus Mehrhoog setzten sich mit 3:0 gegen Gastgeber BW Wertherbruch durch und haben heute gute Karten für die Finaltag-Teilnahme.Foto: Heinz Kunkel

Hamminkeln. Nach einem 9:1 (6:1)-Kantersieg gegen den SV Ringenberg hat auch der SV Hamminkeln sein Ticket für die Finalrunde am Sonntag bei den Hamminkelner Fußball-Stadtmeisterschaften gelöst.

Gute Karten, dem HSV zu folgen, besitzt der VfR Mehrhoog, der sich gegen den Gastgeber BW Wertherbruch mit 3:0 (2:0) durchsetzte. Thema Nummer eins bei den Titelkämpfen ist aber mittlerweile nicht mehr der Fußball, sondern die „brüllende“ Hitze. In dieser trifft der HSV heute (15 Uhr) auf BW Wertherbruch, der VfR Mehrhoog spielt um 16.10 Uhr gegen den ausgeschiedenen SV Ringenberg.

„An den Terminen für Samstag werden wir nichts mehr ändern können. Aber für Sonntag sind wir für alle Vorschläge zum Schutz der Gesundheit der Spieler, bei denen sich die Teilnehmer einig sind, offen“, erläutert BWW-Obmann Sven Katemann. „Das kann man dann auch kurzfristig entscheiden, da sind wir flexibel.“ Mögliche Maßnahmen bei die Hitze wären eine Verkürzung der Spielzeit, mehr Wechsel und die Ermittlung des Drittplatzierten im Elfmeterschießen. Klar ist, dass es beim Auftakt um 11 Uhr bleibt.

Keine Probleme hatte der HSV in der Partie gegen die Ringenberger. „Eine gewisse Dominanz sollte man bei drei Klassen Unterschied auch erwarten“, erklärte Hamminkelns Coach Norbert Schmiedner. Zum dreifachen Torschützen Malte Brinkmann (19./22./33.) meinte der Trainer: „Das scheint mir ein Instinkt-Fußballer zu sein, denn er macht überraschend viele Sachen richtig.“ Kadir Güzel präsentierte sich nicht nur wegen seiner zwei Treffer (27./28.) in Spiellaune. Beruflich bedingt konnte der Offensivakteur bislang aber wenig trainieren und musste diesem Umstand mit einer Zerrung Tribut zollen. Die übrigen Tore steuerten Yannik Hoyer (3.), Daniel Schild (50./FE) Carsten Schneider (55.) sowie der Gegner mit einem Eigentor (9.) bei. Ins richtige Tor für die Ringenberg traf Joshua Hasse (14.).

„Die ersten beiden Tore waren Geschenke, ansonsten haben wir in den ersten 20 Minuten noch gut mitgehalten“, fand SVR-Trainer Klaus Beverungen. „Nach dem 1:3 war das Spiel allerdings gegessen, danach hat man schon deutlich den Unterschied der Spielklassen erkennen können.“ Heute soll sich sein Team noch einmal „ordentlich aus der Affäre ziehen“.

HSV: Tünte; Hütten (31. Borgmann), A. Buttenborg, Linke, Götz, Bossow, Güzel, Storm, Sweers (31. Schneider), Brinkmann, Hoyer (28. Schild).

SVR: Ott; Schnell, Kaczmarski (31. Tekniepe), Völker (31. Langert), Touzri (40. Lemkes), Schleising, Peters, Zimmermann, Pasz, Greller, Hasse.

Markus Unteregge (17./28./46.) war mit drei „Buden“ der Matchwinner für den VfR gegen den Gastgeber. Kein Wunder: Der Stürmer durfte sich in dieser Woche mit Gattin Clarissa über die Geburt von Tochter Greta freuen. „So etwas gibt Selbstvertrauen. Aber er macht auch insgesamt eine gute Entwicklung durch und traut sich mittlerweile mehr zu, endlich auch mit Links“, so VfR-Coach Roger Vienenkötter.

„Die Niederlage war verdient. Wir haben nie so wirklich ins Spiel gefunden. Aber uns fehlen auch ganz wichtige Leute“, so BWW-Trainer Dirk Naves. „Jetzt wäre es schon ein kleines Wunder, am Sonntag noch dabei zu sein.“

VfR: Hansen; Glaser, Wieczorek, Bauhaus, Lasthuis, Böing, Terhorst (40. Kerkmann), Terweiden (40. Quartsteg), Faets, Unteregge, Kipp.

BWW: Schlebes; Schweers, Peters, Schlebusch, Ingenhorst (50. Bugdoll), Bollmann, Ising, Bislich, Blecking, Müssner, Boland.

Andreas Nohlen



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