HSG Wesel will Stolperstart unbedingt vermeiden

Jonas Gorris hat großen Anteil daran, dass die HSG Wesel als Aufsteiger in der Verbandsliga den letzten Spieltag der Hinrunde von einem gesicherten Mittelfeldplatz aus angehen kann. Den wollen die Hansestädter am Sonntag in der Rundsporthalle gegen den SV Neukirchen verteidigen.
Jonas Gorris hat großen Anteil daran, dass die HSG Wesel als Aufsteiger in der Verbandsliga den letzten Spieltag der Hinrunde von einem gesicherten Mittelfeldplatz aus angehen kann. Den wollen die Hansestädter am Sonntag in der Rundsporthalle gegen den SV Neukirchen verteidigen.
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Was wir bereits wissen
Nun ist die Winterpause auch für die Verbandsliga-Handballer der HSG Wesel beendet: Am Sonntag (17 Uhr) geht es zu Hause gegen den SV Neukirchen.

Wesel..  Am ersten Spieltag des neuen Jahres hat die Konkurrenz die Tabelle der Handball-Verbandsliga wieder gerade gerückt. Die spielfreie HSG Wesel (11:11 Punkte) rutschte um einen Rang auf Platz sechs zurück, kann damit aber natürlich immer noch sehr gut leben. Am Sonntag gilt es, diese Position zu Hause gegen den Tabellennachbarn SV Neukirchen (7./10:12) zu verteidigen. Anwurf zur letzten Partie der Hinrunde ist in der Rundsporthalle um 17 Uhr.

„Wir haben jetzt mit Neukirchen und Dülken direkt zwei Heimspiele gegen Mannschaften, die unter uns stehen. Wenn wir weiter oben im gesicherten Mittelfeld bleiben wollen, sollten wir diese Spiele gewinnen“, sagt HSG-Trainer Sven Esser.

An den Stolperstart nach der letzten Winterpause, als die HSG mit drei Niederlagen in Serie ihre spätere Meisterschaft in der Landesliga stark gefährdete, erinnert man sich bei den Rot-Weißen nur ungern. „Natürlich denkt man daran, das ist ja noch nicht so lange her. Aber ich denke auch, dass die Situationen nicht vergleichbar ist“, so Esser. Der Druck damals sei größer gewesen, da der Aufstieg unbedingt her sollte und eigentlich keine Patzer erlaubt waren. „Jetzt wollen wir natürlich auch unbedingt drin bleiben, haben uns dafür aber schon eine gute Position erarbeitet und können befreiter aufspielen“, meint Esser.

Hinzu kommt, dass die Hansestädter damals in der Pause kaum trainierten beziehungsweise trainieren konnten. Diesmal sind sie seit dem 2. Januar wieder aktiv und haben ein Turnier und ein Trainingsspiel gegen HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg (ohne Resultat) absolviert. „Natürlich bist du mehr im Rhythmus, wenn du nach einer Pause schon ein Spiel gemacht hast. Und ich kann Startschwierigkeiten bei uns auch nicht ausschließen“, so Esser. „Aber ich glaube, dass wir gut vorbereitet sind. Die Jungs freuen sich, dass es wieder los geht.“

In Sachen Personal noch nichts „Spruchreifes“

Mit 8:2 Zählern aus ihren letzten fünf Spielen vor der Pause hat sich die HSG vor Weihnachten aus dem Keller verabschiedet. Der SV Neukirchen dagegen musste drei deutliche Niederlagen gegen die Top-3 verdauen. Dies gelang den Linksrheinern zwar mit dem 23:17-Pflichtsieg gegen das punktlose Schlusslicht aus Dülken. Doch darauf folgte die Hiobsbotschaft, dass der Bundesliga erfahrene Spielmacher Jörg Förderer dem SVK ab sofort nicht mehr zur Verfügung steht. Der Grund: Beim Drittligisten SG OSC Löwen Duisburg, den Förderer trainiert, herrscht akuter Spielermangel im Rückraum, weshalb er dort nun als Spielertrainer wieder selbst aufläuft.

„Das ist natürlich eine Schwächung, trotzdem hat Neukirchen noch eine gute Truppe zusammen“, warnt Esser. „Sie können sehr aggressiv decken und verfügen über einen guten Rückraum. Es wird viel auf die einfachen Tore ankommen.“

Personell haben die Hausherren weiterhin bis auf Heiko Kreilkamp soweit alle Mann an Bord. Kreilkamp plagt sich weiterhin mit Sehnenproblemen unter dem Fuß. „Unter Belastung entzündet es sich immer wieder. Da müssen wir weiter abwarten, wann er wieder einsteigen kann“, so Sven Esser.