HSG Wesel nach 33:23-Sieg in Bocholt im Pokal-Halbfinale

Björn Fehlemann markierte zehn Treffer gegen den TSV Bocholt.
Björn Fehlemann markierte zehn Treffer gegen den TSV Bocholt.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann

Wesel..  Erneut das Halbfinale des Handball-Kreispokals erreicht hat die HSG Wesel. Der Verbandsligist setzte sich beim Landesligavierten TSV Bocholt überraschend deutlich mit 33:23 (18:12) durch. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass es so eindeutig werden würde. Und es hätte noch deutlicher werden können“, resümierte HSG-Trainer Sven Esser.

In der vergangenen Saison waren die Bocholter noch drauf und dran, den Hansestädtern die Landesliga-Meisterschaft zu vermiesen, strauchelten nach ihrem Sieg im Topspiel in Wesel aber auf der Zielgeraden. Im Pokal dagegen konnte der TSV nur in der Anfangsphase mithalten. Die HSG zog von 4:3 auf 16:9 davon, verpasste anschließend jedoch zahlreiche Möglichkeiten, den Sack bereits zur Pause zuzumachen.

„Es war ein typisches Spiel unter der Woche mit vielen technischen Fehlern, von denen der Gegner noch mehr gemacht hat. Leider haben wir in einer Phase vor der Pause mehrere Minuten trotz fünf oder sechs Hundertprozentiger kein Tor geworfen. Das war schon ein wenig ärgerlich“, so Esser.

Nach dem Seitenwechsel ging es jedoch konzentrierter weiter, ehe beim Stand von 24:14 die Entscheidung praktisch gefallen war und sich die personell ohnehin dezimiert angereisten Gäste mehr Auszeiten nahmen. In Bocholt nicht dabei waren Fyn Walla, Jonathan Reinartz, Pascal Prchala, Heiko Kreilkamp und der verhinderte Matthias Kalus, der eigentlich wie Marco Erdmann hätte weitere Erfahrungen im Kader der „Ersten“ sammeln sollen.

Jetzt freuen sich die Weseler auf das erstmals als „Final 4“-Turnier ausgerichtete Halbfinale des Kreispokals eine Woche nach dem Meisterschaftsende. Bereits dabei sind die Moerser Adler. Favorit TV Jahn Hiesfeld (in Lintfort) und Turnier-Gastgeber SV 08/29 Friedrichsfeld (in Uedem) wollen folgen. „Ich denke, dass in Friedrichsfeld in der Halle richtig was los sein wird, zumal ja auch die Damen dort ihre Pokalspiele austragen“, so Sven Esser. „Und vielleicht erreichen wir ja auch mal das Endspiel.“