HSG-Trainer möchte in der Tabelle noch ein wenig klettern

Schart letztmals in einem Auswärtsspiel die HSG-Damen um sich: der scheidende Trainer Karsten Jasinski.Auszeit HSG Wesel Foto: Jochen Emde Handball : Landesliga Damen : TV Bruckhausen (weiße Trikots) - HSG Wesel (grüne Trikots) am 8.12.2013 in Dinslaken
Schart letztmals in einem Auswärtsspiel die HSG-Damen um sich: der scheidende Trainer Karsten Jasinski.Auszeit HSG Wesel Foto: Jochen Emde Handball : Landesliga Damen : TV Bruckhausen (weiße Trikots) - HSG Wesel (grüne Trikots) am 8.12.2013 in Dinslaken
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Zwei Spieltage stehen in der Handball-Landesliga der Damen noch aus. Für die HSG Wesel zwei Chancen, um Plätze gut zu machen. Das kann BW Dingden nicht mehr.

Am Niederrhein..  Das letzte Auswärtsspiel als Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesel (8. Platz/19:21 Punkte) führt den zum Saisonende scheidenden Karsten Jasinski zum längsten Vereinsnamen der Liga. Bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen (4./24:16) müssen die Weselerinnen am Sonntag (13 Uhr) ran. Auch wenn das Ende naht, „mit der Saison habe ich noch nicht abgeschlossen“, sagt der HSG-Trainer.

Allerdings muss er zugeben, schon längere Zeit keinen Blick mehr auf die obere Hälfte der Tabelle geworfen zu haben. Denn bei den recht guten Chancen, die er seinem Team einräumt, nimmt Jasinski sich auch direkt wieder ein bisschen zurück. „Gegen den Tabellendritten sollte ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen“, meint der Coach. Dass Osterfeld dem Weseler Gastgeber vom Sonntag mittlerweile den dritten Rang abgeknöpft hat, dies ging an Jasinski ein wenig vorbei.

Immerhin weiß der Trainer, dass die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen durchaus zu bezwingen ist. In der Hinrunde landeten die Weselerinnen einen 27:25-Erfolg, für den sie mit einem 15:11 bereits zur Pause den Grundstein gelegt hatten. Einen ähnlicher Verlauf wünscht sich Karsten Jasinski auch für Sonntag. „Denn noch ein bis zwei Plätze nach oben in der Tabelle zu klettern, das würde ich schon gerne schaffen“, erzählt der Weseler Übungsleiter, der Sonntag auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

Der bereits abgestiegene Tabellenvorletzte BW Dingden (6:34) erwartet am Sonntag (19.30 Uhr) den Spitzenreiter HC TV Rhede (34:6). „Wenn wir wie im Hinspiel mit 12:21 verlieren, dann bin ich hochzufrieden“, sagt BWD-Trainer Ralf Sobotta. Der Gast werde sich nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Bruckhausen sicherlich keine Blöße mehr geben, so Sobotta. Cornelia Tielkes hat nach ihrer Verletzung in Hiesfeld die Hand im Gips. Außerdem fehlen den Blau-Weißen noch Sandra Müngersdorf, Heike Hartmann und Lena Koopmann, die alle privat verhindert sind.