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HSG ohne Training, BWD hofft auf Fortschritte

23.01.2015 | 17:00 Uhr
HSG ohne Training, BWD hofft auf Fortschritte
Foto: Markus Joosten

Am Niederrhein.   In Osterfeld und in Dinslaken starten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesel und von BW Dingden in die Rückrunde.

Jeweils eine Hälfte haben die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballerinnen des SV BW Dingden (11. Platz/4:18 Punkte) gegen die beiden Top-Teams aus Bruckhausen und Rhede sehr gut Paroli geboten, trotzdem gab es auch dort wenig überraschend Niederlagen. Der kommende Gegner der Blau-Weißen, Gastgeber MTV Rheinwacht Dinslaken (8./9:13), vergrößerte dagegen seinen Abstand auf die Abstiegsränge mit einem unerwarteten Remis gegen Rhede.

„Für uns geht es in Dinslaken nur darum zu beweisen, dass wir wie zuletzt weiter Fortschritte machen“, sagt BWD-Trainer Ralf Sobotta, dessen Schützlinge am Sonntag um 16.45 Uhr in der Douvermannhalle antreten. Nach der Systemumstellung liege die Priorität weiterhin auf Ballsicherheit und dem Verhindern von Gegentoren. Dabei will BWD den Angriffen des MTV, der zumeist auf seine starke Kreisläuferin setzt, mit einer aggressiven 6-0-Deckung begegnen. „Selbst werden wir die Angriffe lange ausspielen und gezielt unsere Chancen suchen. Wenn damit das Spiel lange offen gehalten wird, können wir dort auch etwas holen“, meint Sobotta.

Optimistisch stimmt den Coach, dass bis auf die Langzeitverletzten alle Spielerinnen an Bord sind. „Auch Sandra Müngersdorf wird immer mehr Spielanteile bekommen“, freut sich Sobotta. „Trotzdem werde ich auch vor diesem Spiel keinen Druck aufbauen und sagen, dass wir in Dinslaken unbedingt punkten müssen. Wie gesagt: Wenn wir weiter diese Fortschritte machen, dann werden wir auch noch punkten.“

„Die Voraussetzungen für einen Erfolg dort sind eher suboptimal“, sagt Karsten Jasinski, Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesel (5./11:11), vor dem Gastspiel am Sonntag (11 Uhr) beim Turnerbund Osterfeld (4./12:10).

„Wir fahren ohne eine Trainingseinheit in dieser Woche dorthin, was eigentlich schon gar nicht geht“, erläutert Jasinski. Sein Plan hatte anders ausgesehen. Wegen zahlreicher gesundheitlich bedingten Absagen für Dienstag hatte er angeboten, gemeinsam Deutschland gegen Dänemark bei der WM zu gucken. „Aber unter der Voraussetzung, dass wir Donnerstag komplett und richtig gut trainieren. Da waren noch mehr krank.“ Bis auf Torhüterin Ulrike Laukner (privat bedingt) hat für Sonntag aber niemand abgesagt.

Zudem geht es auch noch gegen einen echten „Angstgegner“ der HSG. „Von den sieben Spielen unter meiner Leitung gegen Osterfeld haben wir sechs verloren. Zwar immer knapp, aber die letzten fünf in Folge“, so Jasinski. Als einen Grund dafür sieht er die ungewöhnliche Härte im Spiel der Osterfelderinnen an. „Die wünschte ich mir manchmal auch bei uns“, sagt Jasinski.

Und dann wäre da noch der schwache Auftritt beim 22:28 in Uedem. „Wobei der auch seinen Vorteil hat“, meint der Coach, „schlechter kann es nicht werden!“

Andreas Nohlen

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2015-01-23 17:00
Wesel Hamminkeln Schermbeck