HSG-Damen ohne Betcke gegen Dinslaken

Am Niederrhein..  Drei Spieltage hält die Saison in der Handball-Landesliga nach der Osterpause noch für die Damen bereit. Die als Absteiger feststehenden Blau-Weißen aus Dingden (11. Platz/6:32 Punkte) gastieren am Samstag (17 Uhr) beim TV Jahn Hiesfeld (6./19:19).

„Es ist irgendwo traurig, dass eine Mannschaft mit der derzeit viertbesten Abwehr absteigt“, sagt BWD-Trainer Ralf Sobotta. „Aber zum einen darf man sich nicht wundern, dass man nicht gewinnt, wenn man selbst keine Tore macht. Und zum anderen überwiegt bei uns sowieso die Vorfreude auf die nächste Saison. Die Stimmung und die Trainingsbeteiligung sind richtig gut“, erläutert Sobotta. „Wir sind regelmäßig 15 Leute beim Training und arbeiten daran, die jüngeren Spielerinnen im Hinblick auf die nächste Saison in der Bezirksliga an mehr Verantwortung zu gewöhnen.“

Zu den vorerst letzten Partien in der Landesliga sagt der Dingdener Coach: „Den erfolgreich eingeschlagenen Weg mit der Stabilisierung der Abwehr wollen wir weiter gehen. Wir haben mit Hiesfeld, Rhede und Bruckhausen noch Granaten-Gegner, werden aber wie in den Hinspielen versuchen, uns keine Klatschen abzuholen.“

In seine erste Partie als frisch gebackener Vater geht Coach Karsten Jasinski mit den Damen der HSG Wesel (8. Platz/18:20 Punkte), die am Sonntag (18 Uhr) in der Halle Nord den MTV Rheinwacht Dinslaken (5./19:19) empfangen. „Ein ganz tolles Gefühl“, freut sich Karsten Jasinski mit seiner Freundin Nadine über die kleine Ilvy. Sein Amt so kurz vor dem Ende vorzeitig an seine Nachfolgerin Sybille Bömer abgeben wird der Coach aber nicht. „Das ziehen wir jetzt noch vernünftig durch!“

Deshalb hofft der HSG-Trainer, dass seine Damen bis Sonntag ihr Ballgefühl wiederentdecken. „Am Dienstag beim Training habe ich mich schon erschrocken, wie viel davon in der Pause verloren gegangen ist“, so Jasinski, der zudem auf die privat verhinderte Weseler Schlüsselspielerin Helen Betcke verzichten muss. „Jetzt müssen andere in die Bresche springen.“