HSC Berg muss trotz klarer 4:1-Führung noch zittern

Am Niederrhein..  Die Landesliga-Fußballerinnen des HSC Berg befinden sich weiter in bester Torlaune. Mit dem jüngsten 4:3 (4:1)-Erfolg beim SV Budberg II hat das Team von Trainer Frank Schaffeld 17 Treffer in den letzten 270 Minuten erzielt. Doch wie schon beim 5:3-Heimsieg gegen Arminia Klosterhardt brachte eine deutliche Führung auch diesmal nicht die erhoffte Souveränität.

Gegen Klosterhardt hatten die HSC-Damen mit 4:0 geführt, ehe sie den Gegner schnell auf 2:4 herankommen ließen. Als Gast der Zweitvertretung des SV Budberg hieß es zur Pause 4:1, dann wurde es noch einmal richtig eng. „In der ersten Halbzeit waren wir spielbestimmend, aber nach dem ersten Gegentor haben wir das Fußballspielen eingestellt“, kritisierte der Berger Trainer Frank Schaffeld.

Natalie Jeromin (4./13.) und Carolin Liß (8.) sorgten für einen Blitzstart des nun auf Tabellenplatz fünf gekletterten HSC Berg. Nach dem Gegentreffer (15.) stellte Jeromin mit ihrem mittlerweile achten Saisontreffer den alten Abstand wieder her (22.). In der zweiten Hälfte kamen die Gastgeberinnen sogar auf 3:4 heran (50./75.). „Da mussten wir noch einmal zittern. Das war heute nicht unser bestes Spiel, aber gewonnen und schnell vergessen“, resümierte Frank Schaffeld.

In der Bezirksliga hat der SV Brünen einen Verfolger auf Distanz gehalten. Der Spitzenreiter bezwang den bisherigen Tabellendritten DJK Hommersum-Hassum auf eigener Anlage mit 3:2 (1:0). Aus den zwei Zählern Vorsprung gegenüber Hommersum-Hassum sind für das Team von Trainer Rolf Rother nun fünf geworden. Laura van Berk (36.) und Jana Schledorn (53.) brachten den SV Brünen mit 2:0 in Front, doch der Gast kam postwendend zum Anschluss. Marei Sophie Häring markierte das 3:1 (67.), Hommersum-Hassum verkürzte nur noch (78.).

Neuling PSV Lackhausen kassierte gegen den SV Donsbrüggen mit 3:4 (1:3) die zweite Heimniederlage. Lara Köchl zum 1:2 (36.) und 2:3 (50.) sowie Nathalie Bollmann zum 3:4 (75.) markierten die Treffer für die Lackhausenerinnen.