HSC Berg feiert im Abstiegskampf 7:0-Kantersieg

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Die Landesliga-Fußballerinnen haben im Abstiegskampf mit dem 7:0 in Warbeyen aufhorchen lassen. Im Kreispokal feierte GW Lankern einen 9:2-Kantersieg über den SV Brünen.

Am Niederrhein..  Die Fußballerinnen des HSC Berg haben im Abstiegskampf der Landesliga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Beim Tabellenvierter VfR SW Warbeyen feierte das Team von Trainer Guido Dickmann einen 7:0 (4:0)-Kantersieg. „Das war einfach sensationell, was das Team heute gezeigt hat“, lobte der Coach, der einräumte, seinen Augen „nicht getraut zu haben“.

Von Beginn an ließen die HSC-Damen die Gastgeberinnen nicht ins Spiel kommen. Auf eine bärenstarke Defensive mit einer glänzend aufgelegten Jasmin Dramburg bauend, suchte und fand das abstiegsgefährdete Team immer wieder schnell den Weg in die Spitze. Dort stellten Carolin Liß und Natalie Jeromin Warbeyen vor unlösbare Probleme. Jeromin eröffnete den Torreigen nach 18 Minuten, Liß (25./28.) und Anika Amerkamp (45.) legten bis zur Pause uneinholbar vor. Erneut Jeromin (62.) und Liß (76.) sowie Anika Kölking (87.) schraubten das Ergebnis in eine nie erwartete Höhe. „Das war ein perfekter Fußball-Sonntag“, strahlte Dickmann.

Den verlebte Bezirksligist Viktoria Wesel hingegen nicht wirklich. Der Tabellenvorletzte verlor das Nachholspiel beim TSV Weeze mit 1:3 (1:1). Romina Memedi hatte die Viktoria bereits nach drei Minuten in Führung gebracht, doch der Vorsprung war nach 25 Minuten schon wieder dahin. Im zweiten Durchgang trafen dann nur noch die Weezer Damen (72./89.).

In der dritten Runde des Kreispokals feierte GW Lankern im Duell zweier Bezirksligisten einen 9:2 (5:2)-Kantersieg über den Lokalrivalen SV Brünen. Dabei hatten die Gäste durch Anna Terhardt sogar mit 2:0 geführt (14./17.), doch die grün-weiße Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Helena Timm (19.), Melanie Kunk (20./23.) Anke Feldheim (33.) und erneut Timm (39.) sorgten bis zur Pause für klare Verhältnisse. Die Torflut setzten nach der Pause Feldheim (61./69.), Kunk (69.) und Mareen Wienand (78.) fort. Lankerns reaktivierte Torfrau Eva Wißmann vereitelte die Chancen der nie aufsteckenden Brüner Gäste.