Hooymann, Vukancic und Meßmann kehren SVS den Rücken

Wird ohne drei weitere Kicker in der Rückrunde auskommen müssen: Trainer Christoph Schlebach.
Wird ohne drei weitere Kicker in der Rückrunde auskommen müssen: Trainer Christoph Schlebach.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Der Kader des Fußball-Westfalenligisten nimmt weiter ab: Ein Trio hat um Vertragsauflösung gebeten, der SVS kam dem Wunsch nach.

Schermbeck..  Der Aderlass zur Winterpause nimmt immer größere Ausmaße an. Nachdem Benedikt Jansen nach nur einem halben Jahr beim Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck wieder zum SV Dorsten-Hardt zurückgekehrt ist, wurden nun die Verträge von drei weiteren Spielern „in beiderseitigem Einvernehmen“, so der Sportliche Leiter Michael Benninghoff, aufgelöst. Oliver Hooymann wechselt zum Bezirksligisten PSV Lackhausen II, Blaz Vukancic geht zum Landesligisten Spvgg. Sterkrade-Nord und Torhüter Volker Meßmann verlässt den Verein mit unbekanntem Ziel.

So hat sich der einst relativ große Kader des derzeitigen Tabellenvierten auf 18 Feldspieler und zwei Torhüter dezimiert. Ein Umstand, der den in der Hinrunde kaum von Verletzungssorgen geplagten SVS, in der Rückrunde allerdings in die Bredouille bringen könnte. „Es darf nicht viel passieren“, weiß auch Trainer Christoph Schlebach. Der 47-Jährige hofft jedoch, dass sich personell in der Winterpause noch etwas bewegt. „Es ist ja nicht grundsätzlich so, dass es bei dem Kader bleibt“, sagt der Coach. Sollte es noch einen Stürmer geben, der das Team wirklich weiter bringe, könne er sich schon eine Verpflichtung vorstellen.

Für den Sportlichen Leiter Michael Benninghoff sind bis auf die Torhüterposition dagegen die personellen Planung für die Rückrunde abgeschlossen. „Der SVS wird die Abgänge nicht kompensieren“, sagt Benninghoff. Bei jetzt nur noch zwei Keepern „könnte eine Verpflichtung noch vollzogen werden“, so der Sportliche Leiter.

Hier sollte es aber auch ein Schlussmann sein, „der uns weiterbringt“, erläutert Christoph Schlebach. Bei dem Trio, das dem Verein vom Waldsportplatz nun den Rücken kehrt, handelt es sich eher um Ergänzungsspieler. „Es ist doch normal, wenn die Spieler unzufrieden sind, dass sie auf uns zukommen“, so der Coach. Für den Fall, dass in der Winterpause keine Neuzugänge mehr an Land gezogen werden, bleibt Christoph Schlebach aber auch gelassen. „Das wäre ebenfalls okay, schließlich haben wir einen sehr guten Kader.“