Hamminkelner SV will mit freien Köpfen nun nachlegen

Die Hamminkelner Offensivkräfte Pascal Krause (l.) und Raik Wittig hoffen gegen TuB Bocholt auf zahlreiche Zuspiele aus einem kreativen Mittelfeld.
Die Hamminkelner Offensivkräfte Pascal Krause (l.) und Raik Wittig hoffen gegen TuB Bocholt auf zahlreiche Zuspiele aus einem kreativen Mittelfeld.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Sechs Punkte über Ostern haben dem Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV neuen Auftrieb gegeben. Am Sonntag kommt das Schlusslicht TuB Bocholt.

Hamminkeln..  Nach dem Rückrunden-Fehlstart mit nur einem Zähler aus fünf Versuchen zerrte der Hamminkelner SV (5. Platz/34 Punkte) lange von seinem „Winterspeck“. Doch über das Osterwochenende hat der HSV vier von sechs möglichen Punkte-„Eiern“ gefunden und damit der Abstiegszone doch wieder den Rücken gekehrt. Mittlerweile die Tabelle von ganz unten betrachtet der sonntägliche Gast an der Roßmühle, der Landesliga-Absteiger TuB Bocholt (21).

„Ich denke, dass uns die Ergebnisse über Ostern gut getan haben und hoffe, dass sie für die kommenden Aufgaben ein wenig die Köpfe frei machen“, sagt HSV-Trainer Jörg Gonschior. Ziel sei es nun natürlich, am Sonntag direkt nachzulegen. „Das sage ich nicht, weil der Gegner derzeit Tabellenletzter ist, sondern weil ein Sieg ein riesengroßer Schritt in Richtung Klassenerhalt wäre. Den wollen wir unbedingt machen“, ergänzt der Coach.

Gonschior hofft, dass die Ergebnis-Trendwende auch wieder mehr Sicherheit ins Spiel des HSV bringt: „Wir wollen offensiv und hoffentlich auch wieder kreativer nach vorne spielen, ohne den Gegner zu unterschätzen.“ Diesen hatten die Hamminkelner im ersten Aufeinandertreffen dieser Spielzeit mit 4:2 besiegt. Gonschior erinnert sich an ein zerfahrenes Spiel. Der ehemalige Auswahltrainer Roland Knufmann habe in Bocholt viele junge Talente integriert, die sich erst einmal hätten einspielen müssen. Dies gelang TuB nach der HSV-Pleite mit zwölf Punkten in den folgenden sechs Partien. Doch in den letzten neun Spielen reichte es für Bocholt nur noch zu einem Sieg.

Beim HSV fehlen, und das wohl für den Rest der Saison, Tom Klump (Bandscheibenvorfall) und Andreas Buttenborg (Bänderriss).