Hamminkelner SV will die letzten Zweifel beseitigen

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Was wir bereits wissen
Die Zweifel am Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga sind eigentlich nur noch theoretischer Natur, trotzdem will sie der Hamminkelner SV mit einem Heimsieg gegen Uedem endgültig beseitigen.

Hamminkeln..  „Vielleicht müssen wir nicht, aber wir wollen unbedingt“, sagt Jörg Gonschior, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV (8. Platz/40 Punkte), vor der Partie gegen den abgestiegenen Gast Alemannia Pfalzdorf (16./29). In der Theorie könnte der HSV am Ende noch von vier Mannschaften überholt werden und auf einen Abstiegsrang rutschen. In der Realität sollte sich das Thema am Sonntag erledigt haben.

„Wir wollen im letzten Heimspiel vor unseren Zuschauern eine Korrektur unser dürftigen Rückrunde betreiben und selber alles klar machen“, sagt HSV-Trainer Jörg Gonschior, dessen Team im Saisonfinale zum dann höchstwahrscheinlich abgestiegenen Uedemer SV muss. Er hofft, dass seine Worte mehr durchdringen als zuletzt. „Wir wollen diese Spiele beide gewinnen.“

Es wäre das versöhnliche Ende einer Saison, die den HSV-Verantwortlichen mit nur zwei Siegen in 14 Versuchen in der Rückrunde ganz schön Nerven gekostet hat und ja möglicherweise auch noch weiter kosten wird. Drei Akteure können im Endspurt nicht mehr helfen. Osama El Toufaili hat sich gegen Bislich eine Knöchelverletzung zugezogen, bei der Wunde über dem Auge von Alex Höppner geht der HSV auch kein Risiko mehr ein. Sogar die Vorbereitung für die kommende Spielzeit ist bei Tobias Quartsteg in Gefahr. Der hatte gegen Bislich bereits nach 30 Minuten über Schmerzen im Knie geklagt, wollte aber nicht ausgewechselt werden. „Er ist ein harter Hund. Aber dass jemand mit einem Innenbandriss im Knie weiterspielt, finde ich auch sehr erstaunlich“, so Gonschior. Sein Comeback könnte Tom Klump feiern.