Hamminkelner SV ist diesmal „krasser Außenseiter“

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Was wir bereits wissen
In der Hinrunde hatten die Bezirksliga-Kicker des Hamminkelner SV noch 4:1 gesiegt. Doch die Vorzeichen haben sich vor der Partie beim SV Hönnepel-Niedermörmter II verändert.

Hamminkeln..  Wer seine Mannschaft nach einem 4:1-Sieg im Hinspiel vor dem Wiedersehen als „krassen Außenseiter“ bezeichnet, sollte dafür seine Gründe haben. Die kann Trainer Jörg Gonschior vor dem Gastspiel des Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV (5. Platz/36 Punkte) beim Spitzenreiter SV Hönnepel-Niedermörmter II (50) liefern.

„Im Hinspiel waren wir mit vollem Kader und strotzten vor Selbstvertrauen. Wir haben im richtigen Moment die Tore erzielt und den Gegner hartnäckig zermürbt“, so der HSV-Coach. „Jetzt ist es Hönnepel, das mit breiter Brust aufläuft, während wir noch etwas geduckt sind.“

Immerhin ist der HSV trotz seiner zahlreichen Ausfälle und Umstellungen nach der Winterpause seit nunmehr vier Partien ungeschlagen. Beeindruckender ist natürlich der Lauf des Primus. Mit 24 Punkten aus seinen letzten neun Spielen hat die Hö-Nie-Reserve Friedrichsfeld überflügelt und kann sich angesichts von zwei Punkten Vorsprung und noch zwei Nachholspielen im Köcher eigentlich nur noch selbst stoppen.

Der Weg einiger am Mittwoch zum Nachholspiel in Bocholt verhinderter Akteure könnte am Sonntag in die Reserve führen, während das „Aushilfstrio“ Hansen, Quartsteg und Müller möglicherweise dabei bleibt. Für die „Zweite“ wären sie gesperrt. „Konkurrenten mögen die Augen verdrehen, aber das sind die Folgen einer unbedachten Verbandsvorschrift“, so Gonschior. „Ich fahre als Bezirksligist jedenfalls nicht mit acht Reservespielern weg und lasse die Zweite im Stich.“