Hängepartie um den Hanse-Citylauf geht in die nächste Runde

Ein Andrang wie bei der zehnte Auflage des Hanse-Citylaufs oder leere Straßen am 26. September? Eine Entscheidung steht weiterhin aus.
Ein Andrang wie bei der zehnte Auflage des Hanse-Citylaufs oder leere Straßen am 26. September? Eine Entscheidung steht weiterhin aus.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Die Entscheidung sollte längst gefallen sein: Doch nun geht es am 23. Februar noch einmal in einer Gesprächsrunde um die Zukunft des Hanse-Citylaufs.

Wesel..  Die Hängepartie bei der elften Auflage des Hanse-Citylaufs geht weiter. Hatten die Verantwortlichen des Weseler Stadtsportverbandes ursprünglich mit einer Entscheidung im Januar gerechnet, so wurden sie ein ums andere Mal vertröstet. Ein ultimativ letztes Gespräch mit Verwaltung und den Marktbeschickern soll nun am 23. Februar stattfinden. „Dann muss eine Entscheidung fallen“, sagt Frank Rothkopf, Vorsitzender des Stadtsportverbandes. Denn die Zeit laufe den Organisatoren mittlerweile weg.

Mit einem eigenen Konzept hatte der Stadtsportverband den Wochenmarkt, den Gesundheitstag und die Lauf-Wettbewerbe an einem Tag unter einen Hut bringen wollen, ohne auf den Großen Markt als Veranstaltungsfläche wieder zu verzichten (die NRZ berichtete). Nach der Vorstellung dieser Ideen Ende des letzten Jahres hatte sich Frank Rothkopf noch optimistisch gezeigt, diese Zuversicht ist allerdings gewichen. „Mittlerweile muss ich wieder ein großes Fragezeichen zum Hanse-Citylauf 2015 machen.“

Dabei kann er den augenblicklichen Knackpunkt nicht ausmachen. „Von Seiten der Marktbeschicker werden neue Vorschläge in den Raum geworfen. Aber woran es genau liegt, das wissen wir auch nicht“, erzählt Rothkopf. Gewünscht hätte er sich, dass „von der Verwaltung mehr Druck ausgeübt wird“. Die Vorbereitung trete nun in eine Phase, in der eigentlich Verträge geschlossen würden und Kosten entstünden. Deshalb traf sich gestern das Lenkungsteam des Citylaufs, um zu entscheiden, ob der 23. Februar als Tag der Entscheidung für die Organisation der Veranstaltung überhaupt noch zu realisieren ist.

„Ich gehen davon aus, dass wir das schaffen“, fasst Walter Großmann, 2. Vorsitzender des Stadtsportverbandes, die Beratung zusammen. Zugeständnisse habe das Lenkungsteam bereits beim 1000 Meter-Lauf gemacht, der nun nicht mehr über den Großen Markt führt. Allerdings habe nun „der Marktsprecher irgendwelche Vorstellungen“, so Großmann. Eines ist für ihn auf jeden Fall klar. „Am 23. Februar muss eine Entscheidung fallen, das ist der letztmögliche Termin.“